Jochen Schneider, Schalkes Sportvorstand, hat Spekulationen um einen neuen Torhüter beim FC Schalke 04 eine klare Absage erteilt.

Schalke 04

Schalke-Sportchef Schneider: Es wird kein neuer Torwart kommen

RevierSport
14. Februar 2020, 19:53 Uhr

Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: Ingo Otto

Jochen Schneider, Schalkes Sportvorstand, hat Spekulationen um einen neuen Torhüter beim FC Schalke 04 eine klare Absage erteilt.

Nach dem Abgang von Stammtorwart Alexander Nübel zum FC Bayern München setzt Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 in der kommenden Saison auf eine interne Lösung. Das Torwart-Duo sollen die aktuelle Nummer zwei Markus Schubert (21) und Rückkehrer Ralf Fährmann (31) bilden. Das sagte Sportvorstand Jochen Schneider im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Fährmann spielt momentan auf Leihbasis in der englischen Premier League bei Norwich City.


„Ralf Fährmann ist ein großartiger Torwart. Vor zwei Jahren wurde noch spekuliert, ob er mit zur WM muss. Wir freuen uns, dass er zurückkommt, und Ralf freut sich, dass er zurückkommt“, sagte Schneider, der zum langjährigen Stammtorwart der Königsblauen regelmäßig Kontakt hält. „Du hast den jungen Herausforderer hier und den erfahrenen Torwart dort. Markus Schubert will spielen, Ralf Fährmann will spielen – das ist eine gute Konstellation. Dann muss man schauen, wer sich durchsetzt“, erklärte Schneider. Auch die Nummer drei steht bereits fest: Der Vertrag von Michael Langer (35) ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.

Dass nahezu im Wochenrhythmus Torhüter aus anderen Klubs mit Schalke in Verbindung gebracht werden, hält Schneider für einen normalen Bestandteil des Profifußballs. „Das ist das übliche ,Blabla‘ in unserem Geschäft. Jeder Berater versucht, seinen Torwart zu positionieren“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die Gefahr, dass Schalke nach einer sehr guten Hinrunde nun einbricht, sieht Schneider nicht. „Es muss hier niemand unruhig werden, wir sind auf dem richtigen Weg. Die Art und Weise, wie hier zusammengearbeitet wird, geht über das hinaus, was nur die nächsten zwei, drei oder vier Ergebnisse anbelangt“, erklärte er. Zuletzt blieb Schalke drei Bundesligaspiele nacheinander sieglos. Am Sonntag tritt Schalke bei Mainz 05 an (18 Uhr).

Ein Ziel für die aktuelle Saison gibt Schneider weiterhin nicht aus. Aber er sagt: „Bei der Größe und Ausrichtung unseres Vereins ist es unser natürlich unser Ziel, möglichst oft international zu spielen. Aber es ist nicht gottgegeben, dass wir es immer schaffen werden. Es sind viele neue Player hinzugekommen.“

Das ganze Interview gibt es hier zu lesen

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren
Beitrag wurde gemeldet

16.02.2020 - 16:00 - ali_hb

Ralf Fährmann ist ein guter Torwart auf der Linie und in der Luft. Kicken kann er aber nicht und das ist im heutigen Fußball enorm wichtig. Oft geht die Spieleröffnung vom Torwart aus. Da sind ein sicheres Passspiel und genaue Abschläge direkt auf Offensivspieler oft entscheidend für den Spielausgang. Schubert kann das, braucht aber noch Zeit, um sicherer in der Beherrschung der Box und in der Luft zu werden. Insofern halte ich diese Entscheidung für eine schlechte und für eine Schwächung des Teams nach dem Abgang von Nübel.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

15.02.2020 - 13:42 - Schalker1965

Die Torwartposition sehe ich in der nächsten Saison kritisch. Schneider hat Fährmann bereits abgeschrieben, ansonsten hätte er ihn nicht nach England ausgeliehen. Dem jungen Schubert fehlt - trotz seiner herausragenden Reflexe auf der Linie - noch die Bundesligareife. Schalke muss aufpassen, einen so jungen und durchaus talentierten Spieler nicht zu verbrennen. Das hat auch Wagner erkannt und Schubert erst einmal aus der Schusslinie genommen, zumal Nübel wieder zur Verfügung stand. Zudem hatte sich Wagner schon vor der Saison wohlüberlegt für Nübel als Nr. 1 entschieden. Dass Nübel seinen Vertrag erfüllt und dann leider (ablösefrei) zu den Bayern wechselt, darf bei der Auswahl der Mannschaftsaufstellung keine Rolle spielen. Der bessere muss spielen, und das ist derzeit zweifelsfrei der auch nicht immer fehlerfreie Nübel. Aber Nübel ist bekanntlich auch erst 23 Jahre jung und spielt gerade mal seine 2. Saison als Stammtorwart. Schalke sollte sich mit Blick auf die nächste Saison durchaus die Option offenhalten, den Abgang von Nübel durch eine externe Lösung zu kompensieren.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

15.02.2020 - 11:35 - Gemare

@jso59 bin voll bei dir !
Man kann nicht das Spiel bei den Bayern zum Maßstab nehmen.Da hat ihn (Schubert) die ganze Mannschaft im Stich gelassen.Nübel ist kein Übertorwart (auch wenn er und sein Berater ihn so sehen.) Wir haben doch in dieser Saison nichts zu verlieren,weil uns eh keiner auf der Rechnung hatte.!
Baut mit den jungen Leuten (sprich auch Schubert) ein Team auf dem mit Sicherheit die Zukunft gehört.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

15.02.2020 - 07:25 - jso59

Sorry LEUTE auf Schalke bei Schubert hat man sich mortsmässig aufgeregt beim Bayernspiel (wobei bei den Münchnern nichts zu holen war) zwecks den zwei Patzern,
und was hat den der Nübel gegen Hertha gemacht ich muß lachen, man gibt diesen Mann Spielpraxis für Bayern München, und die Lachen sich ins Fäustchen wie blöd die Leute auf Schalke sind.
Schubert muß und gehört ins Schalker Tor und der Nübel auf die Tribüne.
Wir auf Schalke sind Schalker und der Rest geht uns hinten vorbei PUNKT.

15.02.2020 - 01:08 - S04forever

Da ich heiss wie Frittenfett bin und nächste Saison auch unbedingt wieder spielen möchte, werde ich mich morgen bei dem SV Frohlinde anmelden um im August fit zu sein für den Kampf um die Nr.1

Beitrag wurde gemeldet

14.02.2020 - 20:17 - KB1904

Alles andere wäre auch eine Farce. Ab nächste Saison sollte Schubert die neue Nr1 sein. Ob Fährmann sich dann hinten anstellt bleibt abzuwarten.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.