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SC Wiedenbrück: Trainer-Lob nach RWE-Remis

Tizian Canizales
17. Januar 2021, 15:31 Uhr
SC Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann beobachtet das Spiel seiner Mannschaft. Foto: Micha Korb

SC Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann beobachtet das Spiel seiner Mannschaft. Foto: Micha Korb

Zum zweiten Mal in der laufenden Regionalliga-West-Saison konnte der SC Wiedenbrück dem Aufstiegsfavoriten ein Remis abknöpfen. SCW-Trainer Daniel Brinkmann lobt seine Mannschaft nach dem 0:0, schärft aber auch die Sinne für die kommenden Wochen.

Am Ende war es vor allem der überragende Torhüter des SC Wiedenbrück, der Regionalliga-Tabellenführer Rot-Weiss Essen um den Auswärtssieg in Ostwestfalen brachte. "Er hat vier Bälle überragend gehalten. Er war beim Gegner der Matchwinner. Er hat uns den Sieg leider nicht gegönnt“, sagte RWE-Trainer Christian Neidhart anerkennend in Richtung Marcel Hölscher, der unter anderem einen Elfmeter von RWE-Torjäger Simon Engelmann parierte. 


Auch Neidharts Gegenüber gratulierte seinem Schlussmann nach der Partie zu seiner starken Leistung. "Hölle hatte einen super Tag", freute sich Brinkmann gegenüber Vereinsmedien. Allerdings wollte er nicht nur seinen Torhüter hervorheben. "Ich bin sehr zufrieden. Die Jungs haben einen guten Job gemacht. Wir haben uns leider vor allem auf das Verteidigen beschränkt, das aber sehr gut gemacht."

Wie zu erwarten hatten die Essener also das optische Übergewicht. Dass die Wiedenbrücker aus ihren wenigen Chancen jedoch nicht mehr machten, ärgerte Brinkmann. "Im Spiel nach vorne wünsche ich mir, dass wir in den entscheidenden Situationen etwas ruhiger am Ball sind. Wir hatten durchaus gute Chancen, um in Führung zu gehen. Nichtsdestotrotz hat Essen das fußballerisch natürlich sehr ordentlich gemacht."

Gegen RWE ungeschlagen: "Können ein Stück weit stolz sein"

Im Abstiegskampf ist dieses Remis Gold wert. Der SC Wiedenbrück rangiert auf Rang dreizehn und hat 26 Punkte auf dem Konto. Zwei davon holten sie gegen RWE. "Wir sind in dieser Saison gegen Rot-Weiss Essen ungeschlagen geblieben. Darauf können wir ein Stück weit Stolz sein", lobte er. 


Von einem optimalen Start in die Rückrunde wollte er aber nichts wissen. "Nur mit Punkten werden wir die Klasse nicht halten. Wir brauchen Dreier. Wir werden uns konzentriert auf die kommende Woche vorbereiten. Das sind die Spiele, in denen wir letztendlich funktionieren müssen", erklärte Brinkmann mit Blick auf das anstehende Duell mit Tabellennachbar FC Wegberg-Beeck (Samstag, 23. Januar, 14 Uhr). 

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17.01.2021 - 17:53 - TorschreiRWE

Hölscher spielt seit 2011 für Wiedenbrück. Er hat also schon viele Spiele gegen uns gemacht und meist ( an der Hafenstrasse ) erfolgreich . Die Medien berichteten sehr oft das er der Teufelskerl und sehr schwer zu überwinden war. Kann mich gut an die Spiele erinnern , wo es nur auf sein Tor aber was auf sein Tor kam hielt er.