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RWO: Was Terranova vor dem ersten Sieg anders gemacht hat

Stefan Loyda
15. Oktober 2020, 00:57 Uhr
Viel Taktik-Training ließ Rot-Weiß Oberhausen am Mittwochabend endlich wieder jubeln. Foto: Micha Korb

Viel Taktik-Training ließ Rot-Weiß Oberhausen am Mittwochabend endlich wieder jubeln. Foto: Micha Korb

Erst am Sonntag hat Mike Terranova wieder die erste Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen übernommen. Es blieb nicht viel Zeit, um Dinge anders zu machen, doch diese scheint er mit viel Taktik-Training perfekt genutzt zu haben.

Für die meisten RWO-Anhänger dürfte Mike Terranova für den ersten Saisonsieg verantwortlich gewesen sein. Das will der Fußballgott der Fans jedoch gar nicht einmal so stehenlassen und richtete nach dem Spiel auch einige Worte an seinen Vorgänger Dimitrios Pappas, der seit Sonntag nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft von RWO ist: „Er hat sehr gute Arbeit gemacht, das darf man nicht vergessen. Er hatte dieses Spielglück nicht und viele andere Umstände. Es ist wichtig, dass man Dimi für seine Arbeit lobt, sowohl in der A-Jugend, als auch jetzt. Dieser Sieg ist genauso von Dimi.“

Dennoch hat Terranova einiges anders gemacht. Zum Einen stellte er auf eine Viererkette um und wechselte die Startelf auf drei Positionen. Zum Anderen gab es auch Wechsel innerhalb der Formation - zum Beispiel der Einsatz von Shun Terada auf der linken Außenbahn. Gerade diesem Wechsel verdankte Oberhausen die ersten beiden Tore: Zwei Flanken von rechts durch Dominik Reinhardt, die Shun Terada am zweiten Pfosten verwerten konnte. Terranova: „Wir sind andere Typen, haben andere Spielansichten. Ich versuche meinen Fußball durchzusetzen, denn wenn es nicht läuft, bin ich der Dumme.“

"Terra ist halt der Fußballgott in Oberhausen

Und so stand nach seiner Übernahme weniger das Kennenlernen - ein halbes Jahr nach dem Ende seiner Arbeit als RWO-Trainer ohnehin eher nicht nötig gewesen -, als viel mehr Taktik-Arbeit an. Nach einer kurzen Situationsanalyse gab es Videoarbeit und Training mit der Taktiktafel. 


Mit Erfolg, wie auch der eingewechselte Bastian Müller nach dem Spiel feststellte: „Terra hat uns in seine Spielweise eingeführt, das haben wir auch gut umgesetzt.“ Eine andere Erklärung fand dafür Raphael Steinmetz: „Jeder Trainertyp ist anders, will anders spielen und hat ein anderes System. Dimi hatte viel Pech mit Verletzungen, wir hatten auch Chancen zum 1:0 und 2:0, die nicht reingegangen sind. In Wegberg-Beeck hatten wir drei Schüsse und drei Tore. Terra ist halt der Fußballgott in Oberhausen.“

Dieser soll dann auch am Wochenende bei der U21 des 1. FC Köln den zweiten Saison-Erfolg sichern. Wieder bleibt nicht viel Zeitz für die Vorbereitung, wenngleich Terranova weiß: „Mit den Spielen werden wir wachsen.“

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17.10.2020 - 21:23 - frankiboy5l

Danke für den zahlreichen Besuch auf : "RWO: Was Terranova vor dem ersten Sieg anders gemacht hat."
Eine eindeutige Geschichte über den Oberhausener Fußball Club, wenn auch in einer RWEs Fanzine.
Apropos, hier wird nicht gemeldet, es sei denn, man riskiert das Abfaulen aller Tippfinger.
Die Trainerwahl war nicht glücklich. Vielleicht wäre es mit Dimi und Benny besser gelaufen.
Eigentlich wollte Terra die RWO Jugendausbildung revolutionieren um mehr Erlöse zu generieren.
Hoffentlich wird das mit der heutigen Situation zum Nutzen der Ersten nicht auf die lange Bank geschoben.

15.10.2020 - 18:26 - lapofgods

"Im Ruhrgebietdeutsch sagte man früher zu einem "Bach" "Die Beeke"."

Selbst das hat Mazeppa frei erfunden. Es sei denn Bremen, Hannover und Magdeburg gehörten "früher" (bis 1600) noch zum Ruhrgebiet. Gewohntes Wort? Was für ein Blender.

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15.10.2020 - 14:30 - lapofgods

Er kennt die Clubs nicht, er kennt die Städte nicht, er kennt die Ligen nicht, er kennt die Spieler nicht, er kennt NRW nicht, er kann Google nicht - aber ansonsten war er gut vorbereitet.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

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15.10.2020 - 13:40 - lapofgods

Und Erndtebrück spielt schon lange nicht mehr mit RWO in einer Liga. Das kommt dabei raus, wenn Trolle ihr gewohntes Compact- und PI-Terrain verlassen und meinen mal wieder was über Fußball erzählen zu müssen. Es endet wie immer mit einer Blamage.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

15.10.2020 - 13:06 - mazeppa

"Die Beeke" ist so ein gewohntes Wort, dass ich es nur mit "k" schreibe, obwohl ich vorher bzgl. des Vereins, den man mit "ck" schreibt, vorher gegoogelt habe.
Die Macht der Gewohnheit war der Fehler.

15.10.2020 - 12:47 - Schimmel07

Mazeppa, ich dachte Du hättest vorher bei Google nachgeschaut....

15.10.2020 - 10:55 - Lokutus

Die Schreibweise mag richtig sein, deshalb wird die Aussage nicht schlauer !

15.10.2020 - 10:42 - mazeppa

Holla, jetzt sehe ich: "Beeck" schreibt man mit "ck".

Im Ruhrgebietdeutsch sagte man früher zu einem "Bach" "Die Beeke". Wegberg-Beeck muss also etwas anderes bedeuten.

15.10.2020 - 10:37 - mazeppa

Früher spielte RWO in einer Liga mit Bayern München und Borussia Dortmund, heute freut man sich über Siege gegen Wegberg-Beek und Erndtebrück, deren Namen und richtige Schreibweise ich erstmal auf Google suchen musste, ganz zu schweigen, wo diese Gemeinden geographisch liegen. In NRW müssen sie angeseidelt sein, sonst spielten sie nicht in den Ligen, die sich auf NRW beziehen.
Das alles zeigt, wie tief man gesunken ist, nicht nur RWO.

Zu dem entlassenen Trainer: Pappas war als Abwehrspieler ein guter Grätscher, aber nicht mehr. Die aktuellen RWO-Spieler sollten es ihm offenbar nachmachen und verletzten sich dann reihenweise. Mit Grätschen allein kann man sportlich nicht überleben.

15.10.2020 - 09:03 - Red-Whitesnake

Holla...,
schon ist der Fußballgott, mein Lieblingstrainer-Freund wieder auf der Kommandobrücke... da läuft es ja wieder, wie am Schnürchen. ;-))
Geht doch..., dann wird es ja noch was geben. :-)
In diesem Sinne... und immer schön gesund bleiben.

15.10.2020 - 09:01 - Außenverteidiger

Aus der wunderschönen Distanz, wirkt Terra einfach geil asozi*l. Der Dimi wirkte als Trainer eher Richtung Lutscher (gesittet) . Stimmt die Einschätzung?
Gegen Terra war immer eine romantische Wut im Spiel und man war extrem und aufgeladen. So wie es sich für ein Fußballprollosportderby gehört.
Mit einer kranken/teamfähigen Einstellung, kann man mehr erreichen.