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RWE-Kapitän Kehl-Gomez grübelt: Rot-Weiss oder doch 3. Liga?

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Große Enttäuschung beim RWE-Kapitän Marco Kehl-Gomez.
Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen plant fleißig die neue Saison. 16 Spieler stehen bereits unter Vertrag. Neben vier Zugängen sind auch zehn Abgänge bekannt. Fünf Personalien sind noch offen, zu diesen gehört auch der Kapitän: Marco Kehl-Gomez.

Nach dem 2:0-Sieg beim FC Wegberg-Beeck und dem gleichzeitigen 2:1-Erfolg von der U23 des BVB beim Wuppertaler SV war die Enttäuschung bei Rot-Weiss Essen riesengroß. Das große Saisonziel, Aufstieg in die 3. Liga, wurde trotz einer phänomenalen Saison von 90 Punkten verfehlt.

Die Spieler lagen auf dem Rasen im Beecker Waldstadion und konnten es nicht fassen. Auch wenn RWE es nicht mehr selbst in der Hand hatte, war die Hoffnung, dass Borussia Dortmund beim WSV patzen würde, groß. Allen voran Essens Kapitän Marco Kehl-Gomez war die Enttäuschung anzumerken und anzusehen. Er brüllte den Frust heraus, er sank auf den Boden und weinte.

"KG", wie er in Essen genannt wird, wollte es in dieser Saison unbedingt wissen. Schon im Sommer-Trainingslager hatte er vor Selbstbewusstsein nur so gestrotzt: "Wir entscheiden, wie die Saison ausgehen wird", [article=494162]betonte der Mittelfeldspieler gegenüber RevierSport in Herzlake[/article].

Kehl-Gomez verpasst Drittliga-Ziel auch im sechsten Anlauf

Diese Saison war alles angerichtet für den Aufstieg. Auch bei Kehl-Gomez persönlich. Denn er versuchte es zum sechsten Mal in Folge und zum sechsten Mal scheiterte der gebürtige Schweizer. Mit Elversberg scheiterte er in der Aufstiegsrelegation, ebenso mit Saarbrücken und nun mit diesem starken Essener Kader an nur drei Punkten und einem Tor gegenüber der Dortmunder Zweitvertretung. "KG" selbst spielte eine starke Saison: 46 Spiele, zehn Tore, sechs Vorlagen, so lautet seine Pflichtspiel-Bilanz 2020/2021. Kein Wunder, dass ihm nach RS-Informationen noch zwei unterschriftsreife Drittliga-Angebote vorliegen, wobei er einem Klub bereits absagte. Einen Wechsel ins Ausland, in die Schweiz, lehnte er ebenfalls ab.

Der 29-jährige Familienvater grübelt aktuell: Noch ein Jahr mit Rot-Weiss und der nächste Anlauf auf die 3. Liga oder ein Wechsel zu einem Drittligisten? Aus seinem Umfeld erfuhr RevierSport, dass sich "KG" mit der Entscheidung ungemein schwer tut. Er fühlt sich in Essen und bei RWE pudelwohl. Die Fans findet er überragend, es seien die besten Anhänger, die er in seiner Karriere erleben durfte, verrät ein enger Freund des Essener Kapitäns.

Trotzdem: Auch Kehl-Gomez wird nicht jünger. Er ist 29 Jahre alt geworden und hat dieses große Ziel 3. Liga vor Augen. In sieben bis zehn Tagen will sich Kehl-Gomez, der aktuell in der Schweiz im Urlaub weilt, entscheiden.

RWE-Sportchef Jörn Nowak ist entspannt: "Wir haben Marco schon früh in diesem Jahr signalisiert, dass wir gern mit ihm weiterarbeiten möchten. Zuletzt ruhte das Thema, weil der Fokus auf den Aufstieg für Marco im Vordergrund stand. Wir geben ihm nun die Zeit, die Erlebnisse der letzten Monate zu verarbeiten und für sich eine Entscheidung zu treffen. Nach zwei Jahren weiß KG, was er an der Hafenstraße hat. Wenn er uns signalisiert, dass er in Essen bleiben möchte, sind wir gesprächsbereit.“

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