Nach dem Abstieg aus der 3. Liga trat Preußen Münsters Sportdirektor Malte Metzelder von seinem Amt zurück. Der Verein hat nun den ehemaligen Bundesliga-Profi Peter Niemeyer als Nachfolger präsentiert.

RL West

Preußen Münster: Ex-Bundesligaprofi wird neuer Sportdirektor

18. Juli 2020, 16:45 Uhr
Foto: Preußen Münster

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Nach dem Abstieg aus der 3. Liga trat Preußen Münsters Sportdirektor Malte Metzelder von seinem Amt zurück. Der Verein hat nun den ehemaligen Bundesliga-Profi Peter Niemeyer als Nachfolger präsentiert.

Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor bei Preußen Münster. Das gab der Regionalligist am Samstagnachmittag bekannt. Schon in den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass der 36-Jährige den nach dem Abstieg zurückgetreten Malte Metzelder beerben könnte. Niemeyer erhält an der Hammer Straße einen Vertrag bis 2023. 


„Wenn ich eine Aufgabe übernehme, dann tue ich das mit 100 Prozent Leidenschaft und Engagement und ich bin davon überzeugt, dass ich zum Verein passe und der Verein zu mir. Aber ich weiß auch, dass diese Aufgabe nicht einfach wird. Wir können diese Herausforderungen aber gemeinsam meistern“, sagt Niemeyer zu seiner neuen Aufgabe. 

Hildmann bleibt Trainer

Der ehemalige Bundesliga-Profi, der für Werder Bremen, Hertha BSC und den SV Darmstadt insgesamt 146 Partien (acht Tore) und 57 Spiele in der 2. Liga (vier Tore) absolvierte, wohnt seit einiger Zeit in Münster. Bis zuletzt war er beim niederländischen Erstligisten FC Twente Jugendleiter und Co-Trainer der Profis. In Enschede machte er auch als Spieler seine ersten Schritte im Herrenbereich, kam 106 Mal (vier Tore) in der Eredivisie zum Einsatz. 2009 gewann er mit Werder den DFB-Pokal und stand im Finale des UEFA-Cups. 2018 beendete der unweit von Münster geborene Niemeyer seine Karriere.


„Preußen Münster ist ein großer Traditionsverein. Ich habe während meiner Karriere mit einem Auge immer ein wenig darauf geschaut. Jetzt gilt es, das, was in Schieflage geraten ist, wieder geradezurücken. Dazu muss man sicher nicht alles umkrempeln. Ich sehe mich als absoluten Teamplayer und weiß, dass wir das hier nur gemeinsam meistern können", so der neue starke Mann bei den Adlerträgern.

Die Besetzung des Trainerstuhls ist zudem ebenfalls geklärt: Sascha Hildmann, der Münster bereits in der vergangenen Rückrunde in der 3. Liga betreut hatte, bleibt an Bord.


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