Am Mittwoch geht es im Niederrheinpokal mit dem Viertelfinale weiter. In den vergangenen Jahren durften die Sieger im DFB-Pokal einige Fußballmärchen erleben. 

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Niederrheinpokalsieger im DFB-Pokal: Erfolgreiche Underdogs

Damian Ozako
10. Mai 2021, 17:38 Uhr
Foto: dpa

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Am Mittwoch geht es im Niederrheinpokal mit dem Viertelfinale weiter. In den vergangenen Jahren durften die Sieger im DFB-Pokal einige Fußballmärchen erleben. 

Der Niederrheinpokal wird fortgesetzt und am Mittwoch werden die restlichen Halbfinalisten ausgespielt. Der SV Straelen bekam ein Freilos und wird auf den Sieger des Duells zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen treffen. Darüber hinaus spielen auch noch die beiden Drittligisten KFC Uerdingen und MSV Duisburg sowie der Wuppertaler SV und der VfB Homberg um Plätze im Halbfinale. Die Amateurklubs wurden aufgrund der Coronapandemie vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Der Sieger darf sich dann in der kommenden Saison im DFB-Pokal versuchen. Natürlich sind die Klubs dort in den allermeisten Duellen die Underdogs, aber das hinderte in der Vergangenheit nicht selten Teams daran, im Wettbewerb für Furore zu sorgen.  

Underdogs sorgen für Überraschungen

RWE, mit zehn Titeln der Rekordsieger des Niederrheinpokals, hätte 1994 fast den zweiten Pokalsieg der Vereinshistorie feiern können. Erst im Finale gegen Werder Bremen (1:3) platzten die Träume des damaligen Zweitligisten. Auch in der aktuellen Saison wirbelte Essen durch den Pokal. Im Viertelfinale scheiterte die Neidhart-Elf an Holstein Kiel (0:3). 

Auch der Gegner vom Spiel am Mittwoch hat gute Erfahrungen machen können. 1998 wurde Straelen im Niederrheinpokalfinale mit 2:0 nach Verlängerung geschlagen und danach ging es für RWO bis ins Halbfinale. Dort war nach einem 1:3 gegen den FC Bayern Schluss. 

Oberhausen war nicht der einzige Klub, der erst vom Rekordmeister gestoppt werden konnte. Auch der 1. FC Bocholt musste diese Erfahrung machen. 1984 gab es ein 1:2 im Viertelfinale gegen die Münchener. Der Wuppertaler SV schaffte es 2007 im Achtelfinale sogar zweimal gegen die Bayern auszugleichen, bevor sie schlussendlich mit 2:5 verloren haben. Der MSV Duisburg befand sich in der Saison 1989/90 unter den 16 besten Mannschaften, bevor die Zebras in der Verlängerung an den Kickers Offenbach scheiterten. 

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