Nach vernebelter Schalke-Choreo im Revierderby

14.03.2019

Mündliche DFB-Verhandlung

Nach vernebelter Schalke-Choreo im Revierderby

Foto: firo

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verhandelt mündlich die Vorfälle beim Revierderby FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund. 

Das Sportstrafverfahren gegen die Gelsenkirchener findet am Dienstag, den 2. April (13.00 Uhr), in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main statt, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. In der Bundesliga-Partie am 8. Dezember waren kurz vor dem Anpfiff im Schalker Zuschauerbereich im Rahmen einer Eröffnungschoreografie etwa 35 Rauchpatronen gezündet worden.

Der weiße Rauch vernebelte zwischenzeitlich das Stadion. Danach gab es eine Debatte zu der Aktion, manche Fans beriefen sich auf eine «legale Pyro». Zudem wurde während des Spiels im Gäste-Bereich eine Bengalische Fackel abgebrannt und im Schalker Block ein Banner mit beleidigendem Inhalt gezeigt. Geleitet wird die Sitzung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.

Die Bundespolizei hatte nach dem Derby (1:2) ein weitgehend positives Fazit gezogen. Unter Vorbehalt sei es «mit einigen Ecken und Kanten ein ruhiges Derby geblieben», sagte ein Sprecher damals. dpa

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