Gänsehaut pur vor dem 14. NRW-Traditionsmasters: Die rund 2.500 Zuschauer in der innogy-Sporthalle ehrten den „letzten“ Kumpel aus dem Ruhrgebiet.

Traditionsmasters

Mülheim ehrt letzten Kumpel aus dem Ruhrgebiet

Christian Hoch
06. Januar 2019, 12:46 Uhr

Foto: RS

Gänsehaut pur vor dem 14. NRW-Traditionsmasters: Die rund 2.500 Zuschauer in der innogy-Sporthalle ehrten den „letzten“ Kumpel aus dem Ruhrgebiet.

Sonntag. 12 Uhr. Mülheim. Jörg Laftsidis läuft beim 14. NRW-Traditionsmasters in die innogy-Sporthalle ein. Aus den Kehlen der rund 2.500 Zuschauer ertönt das Steigerlied - zu Ehren der Bergleute im Ruhrgebiet. Laftsidis war einer der sechs Bergleute, die das letzte Stück Kohle aus dem Bergwerk Prosper Haniel im Dezember 2018 in Bottrop über Tage befördert hat. Die Traditionsmasters-Fans ehrten ihn mit lautem Beifall.


Nach dem Ende des Steigerliedes sagte Laftsidis: „Die Zeche ist zu - das ist keine Pommesbude - die kann ich nicht mehr aufmachen. Der Bergmann kann nix mehr daran ändern, das ist politisch gewollt. Schade - aber es ist so. Ich wünsche mir, dass der Bergbau weiter gewürdigt wird. Ich bin ein positiver Mensch, habe keine Sorgen um die Zukunft. Sonst bin ich immer um vier Uhr aufgestanden, jetzt eben um sechs Uhr - das passt.“

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Autor: Christian Hoch

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