Der MSV Duisburg muss gegen den Halleschen FC (Samstag, 14:00 Uhr) einen Sieg landen. „Da muss man wirklich nicht drum herumreden“, betont Trainer Torsten Lieberknecht, der zudem die Hoffnung auf einen Einsatz von Kapitän Moritz Stoppelkamp nicht aufgegeben hat.

3. Liga

MSV: Hoffnung bei Stoppelkamp – Lieberknecht erkennt „keine Angst“

Tim Rother
26. Juni 2020, 11:10 Uhr
Duisburgs Torsten Lieberknecht erkennt bei seiner Mannschaft im Saisonfinale "keine Angst". Foto: firo.

Duisburgs Torsten Lieberknecht erkennt bei seiner Mannschaft im Saisonfinale "keine Angst". Foto: firo.

Der MSV Duisburg muss gegen den Halleschen FC (Samstag, 14:00 Uhr) einen Sieg landen. „Da muss man wirklich nicht drum herumreden“, betont Trainer Torsten Lieberknecht, der zudem die Hoffnung auf einen Einsatz von Kapitän Moritz Stoppelkamp nicht aufgegeben hat.

Im Saisonendspurt der 3. Liga muss der MSV Duisburg nochmal aufs Gaspedal drücken. Um den direkten Aufstieg zu schaffen, müssen die Zebras ihre letzten drei Spiele allesamt gewinnen. Auch die Konkurrenz muss patzen, damit es doch noch ohne Relegation mit der Rückkehr in die 2. Bundesliga klappt. Zunächst liegt bei den Weiß-Blauen aber der Fokus auf dem Halleschen FC (Samstag, 14:00 Uhr).

„Wir brauchen einen Sieg. Da muss man wirklich nicht drum herumreden“, betont Duisburgs Cheftrainer Torsten Lieberknecht. Der 46-Jährige habe mit seiner Mannschaft über die letzten Ergebnisse gesprochen und festgestellt, „dass wir uns den Schneid so nicht abkaufen lassen dürfen.“ Nervosität, den Aufstieg in den letzten Zügen der Saison doch noch zu verspielen, konnte er bei seinen Jungs jedoch nicht verspüren: „Ich erkenne keine Angst.“

Sicker und Karweina fallen aus – Scepanik ersetzt Schmeling

Personell muss Lieberknecht wie schon in den vergangenen Wochen improvisieren. Vincent Vermeij (Gelbsperre), Joshua Bitter, Arne Sicker und Sinan Karweina fallen für das Duell gegen Halle definitiv aus. Bei Kapitän Moritz Stoppelkamp und Vincent Gembalies bestehe momentan aber „größere Hoffnung“, dass sie am Samstag eine Alternative darstellen.

Migel-Max Schmeling, der gegen Köln verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, wird wohl durch Lukas Scepanik ersetzt. „Wir werden elf Jungs auf dem Platz haben, die Gas geben werden“, sagt Lieberknecht. „Wie das genau aussehen wird, bin ich wirklich noch am überlegen. Aber es ist durchaus möglich, dass Lukas sein Spiel von Anfang an bekommt.“

„Vor der Saison als absoluten Top-Favoriten gesehen“

Mit dem Halleschen FC erwartet Duisburgs Trainer indes eine Mannschaft, „die ich vor der Saison als absoluten Top-Favoriten gesehen habe. Jetzt sind sie eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Von daher erwarten wir sie sehr kämpferisch und mit viel Widerstand.“ 


Und was braucht es, um gegen solch einen Gegner zu bestehen und den so wichtigen Sieg einzufahren? „Wir müssen guten Fußball spielen und leidenschaftlich agieren“, unterstreicht Lieberknecht. „So wie wir das in allen Spielen gezeigt haben.“

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26.06.2020 - 18:50 - PushingItTooHard

Es sollte sich niemand mehr Gedanken um den Aufstieg machen. Der wird definitiv nicht passieren.
Nehme eher an, dass im Hintergrund schon an einer Insolvenz gearbeitet und ein Neustart in der Oberliga geplant wird. Selbst durch Spielerverkäufe wird man eine weitere Drittliga-Saison ohne Zuschauereinnahmen nicht überstehen und erst recht nicht zu den Spitzenteams gehören, die um den Aufstieg mitspielen. Dann lieber jetzt die Coronajahre für den kompletten finanziellen Neuaufbau nutzen und in die Insolvenz gehen.
So oder so steht dem MSV eine lange dunkle Zeit wie RWE bevor. Die nächsten sieben Jahre wird es keinen Profifußball in Duisburg mehr geben.

26.06.2020 - 18:35 - Alt Zebra

Ich glaube nicht das wir gegen Halle gewinnen werden den der Trainer ändert nicht die Spielweise und er baut auch weiter auf Weinkauf.Außerdem kann Lieberknecht die Mannschaft nicht Motivieren ,wenn man sieht wie Köln mit 8 Neun Spielern Gespielt hat da hat sich jeder was zugetraut es wurde Kombiniert .Von einer eingespielten Mannschaft war die ganze Zeit nichts zu sehen Wir waren nur so lange 1 weil die anderen noch schlechter waren,nicht weil wir so toll Gespielt haben .Es sieht so aus als wenn die meisten Spieler einen Rückschritt in ihrer Spielendwicklung gemacht haben .Außer ein Ben balla und Vermej die sich Spiel für Spiel denn Arsch aufreißen sehe ich wenige die normal Form erreichen.Für die vielen Verletzten ist Lieberknecht verantwortlich weil seine Vorbereitung schlecht war .Ist schon Komisch das auch bei unserem Abstieg soviele Verletzt waren .Uns kann nur noch ein Wunder Helfen ,viel Glück und die Unfähigkeit der anderen Mannschaften.Wer daran glaubt glaubt auch noch an den Aufstieg.

26.06.2020 - 15:07 - Gmeurb

Der Kader ist zu dünn besetzt, dass Verletzungspech uns seit Jahren hold und die englischen Wochen lassen uns kaum Luft zum atmen, jetzt kommt mal wieder ein Gegner, der eigentlich zu schlagen sein muß, allerdings ist auch da ein Fragezeichen, da wir aus dem letzten Loch pfeifen!

Beitrag wurde gemeldet

26.06.2020 - 13:01 - Pevenage

Mir war schon lange klar, dass der MSV niemals in der Spitzengruppe bleiben werden, wenn die wahren Spitzenclubs der 3. Liga ernst machen. Das ist jetzt der Fall.

Übrigens: Der FC Bayern München II würde ohne Probleme in der 1. Liga mitspielen können. Auch daran sieht inzwischen die Kräfteverhältnisse in Fußball-Deutschland.

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