3. Liga

MSV Duisburg: Stoppelkamp-Ersatz? "Machen uns Gedanken"

01. Oktober 2020, 17:00 Uhr
MSV-Sportdirektor Ivica Grlic (l.) mit Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: firo

MSV-Sportdirektor Ivica Grlic (l.) mit Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: firo

Wird Fußball-Drittligist MSV Duisburg noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv? Trainer Torsten Lieberknecht sieht zwar Bedarf, will aber keine Verstärkung fordern.

Als wäre der Ausfall von Kapitän Moritz Stoppelkamp nicht schon schmerzhaft genug, muss der MSV Duisburg in der kommenden Zeit auf eine weitere Offensivkraft verzichten. Beim 1:1 gegen den FSV Zwickau am vergangenen Wochenende zog sich Ahmet Engin einen Muskelfaserriss zu - scheint so, als würde den Zebras das Verletzungspech auch in dieser Saison treu bleiben.

Da das Transferfernster erst am kommenden Montag schließt, könnte der MSV personell noch einmal nachlegen. "Wir machen uns Gedanken darüber und haben auch schon mal Namen ausgetauscht", sagte Trainer Torsten Lieberknecht am Donnerstag. "Da gibt es aber ein paar Komponenten zu berücksichtigen, ob es klappt oder nicht."

Vor allem der Ausfall von Stoppelkamp - der Top-Torjäger der vergangenen Saison infizierte sich mit dem Epstein-Barr-Virus und fehlt auf unbestimmte Zeit - sorgt für Kopfschmerzen in Meiderich. 

MSV-Trainer Lieberknecht will keine Forderungen stellen

"Es könnte Sinn machen, auf dieser Position nachzulegen", sagte Lieberknecht, der aber keinen Druck auf die Verantwortlichen um Sportdirektor Ivica Grlic ausüben wollte: "Es liegt in meinem Naturell, wenig zu fordern." Zwar wünsche er sich innerlich einen Neuzugang, "aber ich weiß auch, dass es nicht immer einfach für den Verein ist".

Zumal Lieberknecht Spieler seine verfügbaren Spieler nicht schwach reden wolle - etwa die Youngster Darius Ghindovean oder David Tomic, die in der Offensive flexibel einsetzbar sind. "Sie sind hier, weil wir sie entwickeln wollen und ihre Zeit dann vielleicht auch früher kommt."

Immerhin sind unter der Woche keine neuen Verletzten hinzugekommen. Im Gastspiel beim VfB Lübeck am Samstag (14 Uhr) müssen die Duisburger neben Stoppelkamp und Engin nur auf die Langzeitverletzten Cem Sabanci und Joshua Bitter verzichten.

Rechtsverteidiger Bitter könnte mittelfristig wieder zu einer Option werden. Lieberknecht hofft in zwei Wochen auf dessen sukzessive Rückkehr ins Mannschaftstraining, sofern die medizinische Abteilung und der Spieler selbst grünes Licht erteilen.

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02.10.2020 - 13:22 - lapofgods

Nein, ich schäme mich lieber hier für Ihr öffentlich Erbrochenes.

02.10.2020 - 11:02 - Alt Zebra

Lapofgods einfach in den Keller gehen da kannst du die soviel schämen wie du willst auch fremdschämen.Oder du meldest dich hier ab und Ersparst damit allen deinen Unsinnigen Kommentare die null etwas mit Fussball zu tun hat.

01.10.2020 - 23:50 - lapofgods

Fremdschämen, immer wieder fremdschämen.

01.10.2020 - 23:35 - Überdingen

Es wird mit Lieberknecht und ohne ihn schwer genug.

01.10.2020 - 20:00 - Alt Zebra

Warum Geld auslegen wo sowieso kein Bezahlbarer Spieler der uns sofort weiter Helfen kann auf dem Markt ist.Unter Lieberknecht hatten wir noch nie einen Führungsspieler was sollte sich da mit einem Spieler von Au§en ändern.Wir sollten das Geld lieber für einen neuen Trainer auslegen den mit Lieberknecht und seinem Hirnlosen Ballbesitz hinter herum Geschiebe System Steigen wir nie auf.