10.10.2018

Westfalenpokal

Hohe Pokalhürde für Wiemelhausen

Foto: Dietmar Wäsche

Regionalligist Kaan-Marienborn ist zu Gast an der Glücksburger Straße.

In der Westfalenliga läuft es für Concordia Wiemelhausen nicht besonders rund. Die Derbyniederlage gegen Hordel ist aber aufgearbeitet, der Blick geht auf die zweite Runde des Westfalenpokals. Dort wartet eine große Hürde: Der Regionalligist 1. FC Kaan-Marienborn ist am Mittwoch an der Glücksburger Straße zu Gast (19 Uhr).


„Eine Mannschaft, die zwei Klassen höher spielt, ist schon eine Hausnummer, aber bei uns sind alle hochmotiviert. Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren und wollen weiterkommen“, sagt Trainer Jürgen Heipertz, der am vergangenen Samstag das 3:2 Kaans in Oberhausen im Stadion gesehen hat: „Da kommt ein richtiger Brocken auf uns zu.“

Erster Liga-Sieg für Kaan-Marienborn

Nach fünf Remis und sechs Niederlagen – unter anderem gegen die SG?Wattenscheid 09 – feierten die Siegener in Oberhausen ihren ersten Ligasieg. Jürgen Heipertz: „Das ist ein kompaktes Team, defensiv stark und körperlich robust. Und auch vorne sind sie gut besetzt.“

Die Wiemelhauser haben immer noch einige Personalprobleme, auch wenn das spielfreie Wochenende einigen gutgetan hat. Kai Strohmann, Tom Franke, Gianluca Silberbach, Emirhan Danabas, Leo Winkel und Felix Stahmer fallen weiterhin aus. Christopher Schmidt trainiert zwar wieder, hinter seinem Einsatz steht aber ein Fragezeichen.

„Wir werden auf jeden Fall eine gute Elf aufs Eis bringen, die mit Leidenschaft in die Partie geht. Wichtig ist, dass wir hinten kompakt stehen und vorne kaltschnäuziger werden“, sagt Jürgen Heipertz. „Gegen Hordel haben wir 13 Möglichkeiten vergeben, das darf nicht passieren.“

Tipp für Fans: Der kleine Nebenplatz der Concordia kann heute als Parkplatz genutzt werden.

Autor: Felix Kannengießer

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