Die Langenberger SG wurde von der Hallenstadtmeisterschaft in Velbert ausgeschlossen. Der Kreisligist soll sich während der Vorrunde unsportlich verhalten haben. 

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Halle Velbert: Polizei muss kommen - Langenberger SG fliegt raus

28. Dezember 2019, 10:14 Uhr

Foto: Thorste Tillmann

Die Langenberger SG wurde von der Hallenstadtmeisterschaft in Velbert ausgeschlossen. Der Kreisligist soll sich während der Vorrunde unsportlich verhalten haben. 

Das sportliche Geschehen beim Auftakt in die Velberter Hallenstadtmeisterschaft am Freitag wurde von unschönen Szenen überschattet. Nach unsportlichem Auftreten der Langenberger SG wurde die Mannschaft vom Turnier ausgeschlossen und musste von der Polizei aus der Halle geführt werden. 

Auslöser für die Disqualifikation des B-Ligisten: In den ersten Gruppenspielen hatten zwei LSG-Akteure Platzverweise aufgrund von Beleidigungen kassiert, außerdem sah ein Spieler die Rote Karte nach einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter. "Im Anschluss belagerten Spieler und Verantwortliche den Regieraum", schrieben die Ausrichter auf Facebook. Und die Unparteiischen sahen ihre Sicherheit nicht mehr vollständig gewährleistet. 

Polizei geleitet Langenberger SG aus der Halle

Als die Turnierverantwortlichen später den Entschluss fassten, die Langenberger vom Wettbewerb auszuschließen, protestierten Mitglieder des Klubs gegen diese Entscheidung. Am Ende setzte die Polizei, die laut den Veranstaltern mit mehreren Mannschaftswagen sowie einer Hundestaffel anrückte, das gegen die LSG verhängte Hausverbot durch. 

Alle Begegnungen wurden mit 0:5 gegen Langenberg gewertet. Derweil qualifizierten sich die beiden Oberligisten SC Velbert und SSVg Velbert genauso wie der Langenberger SV und Stella Azzurra Velbert am Freitag für die Zwischenrunde (Sonntag). 


Die vier weiteren Tickets für die Zwischenrunde spielen TVD Velbert, Union Velbert, Türkgücü Velbert, Sportfreunde Siepen, Blau-Weiß Langenberg und FC Langenberg am samstäglichen zweiten Turniertag aus. Die Finalrunde steigt am Montag (im RevierSport-Liveticker)

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30.12.2019 - 11:57 - Außenverteidiger

Wenn man die Waz und Ruhrnachrichten liest, kam es überall zu Zwischen und Einzelfälle. Da wird die menschliche Würde ganz schön strapaziert. ;)

29.12.2019 - 21:50 - kb19041.1

@Baby

Das ist von bestimmten Politikern so gewünscht sonst könnte man denen ihre Fehler aufzeigen! Besonders Einer !!

28.12.2019 - 21:55 - Baby

Ich bin nicht immer AVs Meinung und teile nicht wirklich seine Wortwahl. Aber... da hat er vollkommen Recht. Eine Diskussion zu unterbinden ist eine Frechheit. Kommentare abzuwürgen bedeutet für mich das Problem absichtlich zu ignorieren. Keiner der Kommentare war antidemokratisch oder verachtend. Einen schönen Abend noch.

28.12.2019 - 21:30 - Außenverteidiger

Wieso wird unter der demokratischen Stellungnahme/Bericht eine Diskussion zugelassen und unter der einseitig veröffentlichten Stellungnahme des Vereins nicht? Dazu ging die Veröffentlichung über Facebook und ist einer öffentlichen Debatte doch zugänglich. Wieso werden diejenigen, welche sich nicht an die Knigge halten nicht bestraft und der ganze Chat zugemacht. Genau dieses Verhalten führt doch zu kritischen Meinungen und Unverständnis.

28.12.2019 - 18:07 - Außenverteidiger

Danke Lap. Diese Art meine ich. Du steckst alles in eine Schublade. Kulturen sind für dich Ballast und Rassismus...

28.12.2019 - 17:59 - Baby

Schlimm, diese sich regelmäßig in kurzer Taktung wiederholenden Einzelfälle. Wie schon unter dem anderen Artikel geschrieben: quod erat demonstrandum.

28.12.2019 - 16:51 - lapofgods

Igitt, noch ein Identitärer.

28.12.2019 - 14:52 - Außenverteidiger

Integriert ist fast jeder, außer er wird straffällig. Den Wählern wurde unter der Integration leider etwas anderes verkauft. Exoten wie Lapofgods sind darauf leider hereingefallen und hoffen auf eine imperiale Entwicklung. Jedoch sollten wir Kulturen durch Regeln und Grenzen achten. Wir haben mehrere Völker und über 7000 Sprachen auf der Welt. Da wäre es doch gut, wenn man durch Grenzen, diese erhalten könnte. Anschließend kann jede Kultur darüber bestimmen, wie sie inneren Frieden herstellt. Da entscheidet die Mehrheit und die Diskussion sollte erst einmal innerhalb der eigenen Grenze grenzenlos geführt werden. Die Probleme lassen sich nur über eine Wahl und mit der Mehrheit lösen.

28.12.2019 - 14:32 - lapofgods

Schickt da ein proportional verkleinertes Polizeiaufgebot hin wie zu jedem Profispiel, wo sich allwöchentlich superintegrierte Teutonen für Ruhm und Ehre Ihres Clubs (oder nur weil sie Gewalt lieben) prügeln wollen, dann ist auch in der Kreisliga halbwegs Ruhe.

28.12.2019 - 14:12 - Chicago48

Und der nächste Migrantenverein, der negativ auffällt. Jede Woche das selbe Spiel, ob auf dem Platz oder in der Halle. Wann wird eigentlich konsequent gegen solche Clubs vorgegangen. Solches Verhalten spiegelt auch keinen Einzelfall wieder, sondern scheint mittlerweile an der Tagesordnung zu sein. Daran sieht man, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Migranten weder anpassungsfähig sind, noch sich integrieren wollen. Aber solange weiterhin alles schön geredet wird, verharmlost wird, relativiert wird, heruntergespielt wird und jeder als Rassist dargestellt wird, der ein solches Verhalten kritisiert und Konsequenzen fordert, werden die Migrantenvereine weiterhin jedem auf der Nase rumtanzen und sich über Gesetze und Regeln hinwegsetzen.

28.12.2019 - 10:58 - Außenverteidiger

Wie kommt man darauf Schiedsrichter zu belästigen? Als Mann kann ich es sowieso nicht verstehen. Da bin ich zu hetero für. Mein Vorschlag zur Deeskalation: Mannschaft in die Kabine, Knüppel raus und drauf. Anschließend die Situation erklären und auf Besserung hoffen. Alle wären glücklich und zufrieden. Respekt und Ehre sind wichtig.