Landesliga

FSV Duisburg-Trainer Kowalczyk: „Wollen nicht nur oben mitspielen“

Niclas Scheidt
05. September 2019, 11:57 Uhr

Foto: mabo Sport

Markus Kowalczyk feierte am Mittwoch mit seiner Mannschaft durch einen Last-Minute-Treffer gegen Germania Ratingen den Einzug ins Niederrheinpokal-Achtelfinale (1:0). Wir sprachen nach dem Spiel mit dem Trainer des Landesligisten. 

„Dass das Tor erst in der letzten Minute fällt, ist uns egal. Wir haben einfach in der zweiten Halbzeit besser gespielt als sie und haben es verdient, als Sieger vom Platz zu gehen.“ Keine Zugeständnisse an den Gegner, keine bedeutungslosen Floskeln. Markus Kowalczyk ist nicht auf den Mund gefallen und sagt, was Sache ist.


Mit seinen Aussagen über das Niederrheinpokalspiel gegen den Oberligisten Germania Ratingen hat er auch recht. Etwas glücklich, aber durchaus verdient zieht die Mannschaft des FSV Duisburg in die nächste Runde des Verbandspokals ein. 

Pokal-Wunschgegner ist Bayern München

Kowalczyk und sein Co-Trainer Volker Hohmann arbeiten eng zusammen. Beinahe synchron arbeiten sie am Spielfeldrand, gestikulieren gemeinsam, um das Spiel zu steuern. Auf die Frage, wer denn der Wunschgegner für das Achtelfinale des NR-Pokals ist, hatte der Co-Trainer eine äußerst originelle Antwort: „Bayern München“, wünscht sich Hohmann und grinst verschmitzt.

Eine Floskel brachte Kowalzcyk diesbezüglich dann doch: „Gegen Dritt- oder Regionalligisten zu spielen, ist immer gut. Aber wir haben hier so viel Spaß zusammen. Wir nehmen einfach, was kommt.“ Die Erleichterung und das Glück sind dem seit dieser Saison neuen Trainer ins Gesicht geschrieben. 

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Im Pokal steht der FSV Duisburg jetzt im Achtelfinale. In der Meisterschaft läuft es bisher ebenfalls ordentlich. Aus fünf Spielen konnte das Team um Kowalczyk zehn Zähler holen und steht momentan auf dem fünften Tabellenplatz. Auch beim Formulieren des Saisonziels redet der ehemalige U19-Trainer von RWO nicht um den heißen Brei herum: „Wäre ich ein Lügner, dann würde ich sagen, dass wir nur oben mitspielen wollen. Egal wo ich war, ich wollte immer höher, immer weiter. Jeder Sportler hat ein Ziel vor Augen und wir haben hier auch ein Ziel.“

Kowalczyks Aussagen riechen nach Wiederaufstieg. Dass dieses Ziel keinesfalls zu hoch gestochen ist, kann die Mannschaft des FSV Duisburg am kommenden Sonntag im Stadtteil-Derby gegen Aufsteiger Hamborn 07 beweisen.  

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