Fünf Jahre spielte Giuseppe Reina für den Bundesligisten Borussia Dortmund. Heute lebt und arbeitet er in Österreich. 

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Ex-BVB-Spieler: Das macht Giuseppe Reina heute in Österreich

Dominik Hamers
05. Mai 2020, 07:00 Uhr
Foto: firo

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Fünf Jahre spielte Giuseppe Reina für den Bundesligisten Borussia Dortmund. Heute lebt und arbeitet er in Österreich. 

Seine Zukunft sieht Giuseppe Reina im höherklassigen Amateur- oder gar im Profifußball. Der Alltag aber sieht so aus: Der 47-Jährige trainiert den österreichischen Provinz-Klub FC Oberndorf in Tirol. „Billy“, der diesen Spitznamen erhielt, weil seine jüngere Schwester seinen Vornamen nicht aussprechen konnte und ihn deshalb so nannte, ist Spielertrainer des unterklassigen Vereins - er lebt schließlich seit einigen Jahren in Österreich. Dort arbeitete er einige Zeit als Kellner im Skigebiet Buchensteinwand.

Reina, der mit Borussia Dortmund 2002 Deutscher Meister wurde, aufgrund der Dominanz der Brasilianer im Angriff aber nur eine untergeordnete Rolle spielte, verfolgt das Geschehen rund um den BVB heute noch mit großem Interesse. Der in Unna geborene Angreifer hat die Zeit im Ruhrgebiet nicht vergessen und Blut geleckt. Sein Ziel, irgendwann einen lukrativen Trainerjob im bezahlten Fußball zu ergattern, lässt er deshalb nicht aus den Augen. Bisher war jedoch sein Engagement in der U19 des SV Holzwickede vorübergehender Höhepunkt seiner passiven Laufbahn.

Reina spielte von 1999 bis 2004 für Dortmund, absolvierte 119 Spiele im schwarz-gelben Dress. Doch dem Revier ist er noch auf andere Weise verbunden: Von 1993 bis zu seinem Wechsel nach Bielefeld 1996 schnürte der Außenangreifer die Schuhe für den mittlerweile insolventen Ex-Bundesligisten SG Wattenscheid 09.

Den größten Erfolg aber feierte er in Schwarz und Gelb. 2002 stand er im Kader von Borussia Dortmund, das in diesem Jahr zum sechsten Mal die Deutsche Meisterschaft holte. Im Interview mit T-Online erinnerte er sich an den besonderen Tag im Mai: „Beim Gewinn des Titels 2002 herrschte der Ausnahmezustand. Was dort passiert ist, kann ich bis heute mit Worten nicht beschreiben. Da freut sich jeder Fußballer in Dortmund zu sein.“

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