Aufgrund des grassierenden Coronavirus ruht der Ball aktuell in ganz Deutschland. RevierSport hat die Gelegenheit genutzt und sich in den niederrheinischen und westfälischen Landesligen nach den besten Torjägern umgesehen.  

Niederrhein und Westfalen

Das sind die gefährlichsten Landesligatorjäger

Tizian Canizales
26. März 2020, 06:30 Uhr
Mathias Lierhaus (rechts) beim Abklatschen. Foto: MaBo Sport

Mathias Lierhaus (rechts) beim Abklatschen. Foto: MaBo Sport

Aufgrund des grassierenden Coronavirus ruht der Ball aktuell in ganz Deutschland. RevierSport hat die Gelegenheit genutzt und sich in den niederrheinischen und westfälischen Landesligen nach den besten Torjägern umgesehen.  

Landesliga Niederrhein 1: Hier geht es denkbar knapp zu. Nach 23 Spielen teilen sich Blau-Weiß Mintards Mathias Lierhaus und Burgaltendorfs Kreshnik Vladi den Titel des besten Torjägers. Beide trafen je 21 Mal. Auf Platz drei folgt direkt Kevin Zamkiewicz mit 20 Treffern. Der spielt mittlerweile allerdings nicht mehr beim VfB Frohnhausen, sondern ist zum TVD Velbert in die Oberliga Niederrhein gewechselt. Damit dürften Lierhaus und Vladi das Rennen unter sich ausmachen. 

Landesliga Niederrhein 2: Einer überragt sie alle. Mit sagenhaften 36 Treffern in 23 Spielen führt Oguz Ayan vom 1. FC Mönchengladbach die Torjägerliste unangefochten an. Ihm folgt Teutonia St. Tönis' Burhan Sahin, der in der gleichen Zeit ebenfalls beachtliche 19 Mal einnetzte. Ayan, der mit den Mönchengladbachern in der Liga Platz drei belegt, betonte zuletzt, dass er den Verein im Sommer in Richtung Ober- oder Regionalliga verlassen will. 

Landesliga Westfalen 1: Hier geht es wieder etwas enger zu. Alban Shabani vom SC Peckeloh traf das Tor bis dato am häufigsten - nämlich 23 Mal in 20 Spielen. Ihm folgt Stefan Langemann vom SC Preußen Espelkamp, der in der gleichen Zeit 20 Treffer erzielen konnte. Kurios: In der Tabelle sieht es genau andersherum aus. Hier belegen die Preußen den Aufstiegsplatz eins - und zwar mit zehn Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Peckeloh. 

Landesliga Westfalen 2: Etwas weniger Treffer gab es in Westfalens Landesliga 2, dafür geht es hier aber genauso spannend zu. Mit 16 Treffern aus 17 Partien führen Kingsley Kanayo Nweke vom FC Borussia Dröschede und Pascal Raulf von RW Erlinghausen die Torjägerliste an. Verfolgt werden sie von Raulfs Teamkollegen Bilal Akgüvercin, der aktuell bei 14 Saisontoren steht. Übrigens: Beim Tabellenführer spielt keiner von den Dreien. Die Spielvereingung Hagen stellt zwar ligaweit nur den fünftbesten Schützen, grüßt jedoch von der Spitze. 

Landesliga Westfalen 3: Hier greifen die Vereine aus Gelsenkirchen, Dortmund, Bochum, Herne ins Geschehen ein. Die Torjägerliste wird aber von Gelsenkirchenern dominiert. Horst-Emschers Ilker Murat Berberoglu belegt mit 14 Toren den ersten Platz, dahinter folgen Sven Jubt von Viktoria Resse, Oguz Karagüzel vom SSV Buer und Patrick Sacher vom SV Brackel. Sie alle haben 13 Treffer erzielt. Auch hier gibt es ein Kuriosum: Trotz ihres torgefährlichen Angreifers Jubt befindet sich Viktoria Resse auf dem vorletzten Platz und damit in akuter Abstiegsgefahr.

Landesliga Westfalen 4: Den Kreis der besten Landesliga-Goalgetter komplettiert Corvin Behrens vom SC Westfalia Kinderhaus. Mit seinen 16 Toren hat er eines mehr als Maximilian Hinkelmann von Eintracht Ahaus und führt damit die Schützenliste in Westfalens vierter Staffel an. 

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