Der Niederrhein-Oberligist Cronenberger SC stellt sich für die neue Saison auf. Der CSC verbucht 13 Neuzugänge – vier vom großen Nachbarn Wuppertaler SV.

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Cronenberger SC wildert beim Wuppertaler SV

Julian Preuß
18. Juli 2020, 18:25 Uhr
Nick Osygus wechselt zum Cronenberger SC. Foto: Stefan Rittershaus

Nick Osygus wechselt zum Cronenberger SC. Foto: Stefan Rittershaus

Der Niederrhein-Oberligist Cronenberger SC stellt sich für die neue Saison auf. Der CSC verbucht 13 Neuzugänge – vier vom großen Nachbarn Wuppertaler SV.

Der Cronenberger SC profitiert von der Kooperation mit dem Regionalligisten Wuppertaler SV. Vier talentierte Spieler wechseln vom Stadion am Zoo in den Stadtteil Cronenberg. Darunter ist auch Nick Osygus, der in der abgebrochenen Saison auf sechs Partien in der Regionalliga-Mannschaft des WSV kam. Nachdem er sich im November 2019 bei den Sportfreunden Lotte den Kiefer gebrochen hatte, spielte er jedoch nicht mehr für den WSV. 

Nick Osygus trägt den WSV im Herzen

Der 19-Jährige galt als vielversprechendes Talent, das den WSV im Herzen trägt. Aufgrund seiner Zukunftspläne entschied sich der in Cronenberg lebende Osygus jedoch für einen Wechsel zum CSC. Er sah nicht mehr die Möglichkeit, den zeitintensiven Trainingsaufwand für die Regionalliga zu betreiben. 

Luka Sola feierte 2018/19 ebenfalls sein Regionalliga-Debüt beim Wuppertaler SV. Damals kam er bei der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaan-Marienborn für 31 Minuten zum Einsatz. In der abgebrochenen Saison spielte er nicht für die Rot-Blauen. Zusammen mit Finn Belzer und Thomas Gilej, die beide aus der Bundesliga-A-Jugend des WSV kommen, bildet das Quartett eine Achse, die das Cronenberger Spiel in der Oberliga Niederrhein prägen soll.

Cronenberg stellt einen der jüngsten Oberliga-Kader

Zudem sicherten sich die Cronenberger die Dienste von Faris Hodzic, der aus der U19 des KFC Uerdingen kommt. Der Stürmer knipste in 14 Spielen acht Mal und wurde von mehreren Oberligisten umworben. Schon die Neuverpflichtungen des CSC zeigen einen deutlichen Trend: Der Verein setzt voll und ganz auf junge Spieler. Mit rund 21,7 Jahren gehören die Wuppertaler zu den jüngsten Teams in der Oberliga Niederrhein. 

Trainiert wird die Mannschaft von einem Trainergespann, das ebenfalls über eine Vergangenheit beim großen Stadtnachbarn verfügt. Cheftrainer Axel Kilz war zuletzt B-Jugend-Trainer beim WSV. Mit Ferdi Gülenc unterstützt ihn der ehemalige U15-Übungsleiter.

Die Neuzugänge im Überblick:

Tobi Orth (SV Bayer Wuppertal), Luka Sola, Finn Belzer, Thomas Gilej (alle Wuppertaler SV U19), Max Eisenbach (Westfalia Herne), Yannick Radojewski, Dominik Hahn (beide TSV Ronsdorf), Marcel Röhr (FSV Vohwinkel), Marten Meier (VfB Schwelm), Nick Osygus (Wuppertaler SV), Faris Hodzic (KFC Uerdingen), Scot-Tadun Weldert, Joel Siragusano (beide SSVg Velbert). 

Hier finden Sie weitere Infos zur Oberliga Niederrhein. 

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19.07.2020 - 09:32 - Vok

Hahaha. Bald WSV Borussia Cronenberg! Gruß ins Bergische!

19.07.2020 - 08:56 - Außenverteidiger

Ein schönes journalistisches Beispiel für die Aussagen über meine Generation. Jeder gibt sich weltoffen und tolerant. Sobald es ums Geschäft geht, wird alles über Bord geworfen.
Hier in Form einer falschen und hetzerischen Überschrift. Das Wort "wildert" ist bei einer Kooperationspartnerschaft falsch gewählt. Weiterhin ist der Begriff im Fußball negativ und feindlich behaftet.
Wem letztendlich diese Art Journalismus zugute kommt, darf gerne beobachtet werden. :D