Im Bundesliga-Hinspiel zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim fielen BVB-Fans mal wieder negativ auf. Ihr Ziel, wie schon in den vergangenen direkten Begegnungen: Dietmar Hopp. Das darf sich laut BVB-Sportdirektor Michael Zorc nicht wiederholen.

Vor Hoffenheim

BVB-Sportdirektor mit Appell an die Fans

08. Februar 2019, 17:55 Uhr

Beim Hinspiel zeigten sich die BVB-Fans gegenüber Dietmar Hopp nicht von ihrer besten Seite. Foto: firo

Im Bundesliga-Hinspiel zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim fielen BVB-Fans mal wieder negativ auf. Ihr Ziel, wie schon in den vergangenen direkten Begegnungen: Dietmar Hopp. Das darf sich laut BVB-Sportdirektor Michael Zorc nicht wiederholen.

Im Vorfeld des Rückspiels in Dortmund gegen Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) habe Borussia Dortmund laut Pressesprecher Sascha Fligge deswegen "intensive Gespräche" mit der Fanszene geführt, um klarzumachen, dass eine erneute Verfehlung nicht akzeptabel sei.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc richtete sich zudem an die Anhänger: "Wir hoffen, dass es keine Plakate oder Banner gibt, die justiziabel sind. Das sollten unsere Fans einfach unterlassen."

Bewährungs- und Geldstrafe in Höhe von 50.000 für den BVB

Ende Oktober präsentierte die Fanszene Dortmunds im Gästeblock in Sinsheim mehrere große Banner. Auf einem Plakat prankte der Konterfei des Hoffenheim-Mäzens in einem Fadenkreuz, flankiert mit dem Spruch "Hasta la Vista, Hopp!".

Nicht nur auf Hoffenheimer Seite löste dieses Banner Empörung aus. Im Anschluss brummte das DFB-Sportgericht den Schwarz-Gelben eine Bewährungsstrafe auf und verhängte zudem eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.

DFB-Oberrichter erwägt Punktabzug

DFB-Oberrichter Hans E. Lorenz warf sogar einen möglichen Punktabzug bei weiteren Anti-Hopp-Plakaten in den Raum. "Ich kann nicht ausschließen, dass wir, wenn alle anderen Mittel nicht den gewünschten Effekt erzielen, auch über einen Punktabzug nachdenken", sagte er gegenüber den "Ruhr Nachrichten".

Vielmehr solle die Unterstützung im erneuten Aufeinandertreffen der eigenen Mannschaft gelten, die es aufgrund ihrer "Leistung auch einfach verdient habe". Sich gegen eine einzelne Person zu richten sei der falsche Weg laut Sportdirektor Zorc.


Autor: Joachim Schultheis

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