Im April 2019 hatte Markus Weinzierl noch den VfB trainiert - und musste nach einem 0:6 gegen Augsburg gehen. Nun kehrte er mit dem FCA nach Stuttgart zurück. Das Ergebnis fiel wieder unerfreulich aus.

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Auch unter Weinzierl: Augsburgs Negativtrend hält in Stuttgart an

07. Mai 2021, 22:47 Uhr
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Im April 2019 hatte Markus Weinzierl noch den VfB trainiert - und musste nach einem 0:6 gegen Augsburg gehen. Nun kehrte er mit dem FCA nach Stuttgart zurück. Das Ergebnis fiel wieder unerfreulich aus.

Am Ende eines enttäuschenden Abends lief Markus Weinzierl alleine und mit leerem Blick über den Rasen. Der alte und neue Trainer des FC Augsburg klatschte mit jedem seiner frustrierten Spieler ab, dann verabschiedete er sich nach dem 1:2 (0:1) beim VfB Stuttgart in Richtung Kabine. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie geraten die Augsburger auch unter Rückkehrer Weinzierl im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer stärker unter Druck.

„Mund abputzen, das müssen wir jetzt verdauen“, sagte Florian Niederlechner bei DAZN. Dessen Treffer (59.) reichte Weinzierls Team trotz engagierter Leistung nicht. Philipp Förster (11. Minute) und Sasa Kalajdzic (74.) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg des Aufsteigers, der damit seine Mini-Chance auf den Europapokal wahrte.

„Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Wir haben gut dagegengehalten und freuen uns, dass wir mal wieder einen Dreier einfahren konnten“, sagte VfB-Keeper Fabian Bredlow. „So einen dreckigen Sieg, wie man so schön sagt, muss man auch mal einfahren.“ Kalajdzic war „sehr stolz“ und sprach von einem nicht unverdienten, aber glücklichen Sieg.

An Weinzierls Eifer lag es nicht. 748 Tage nach seinem bis Freitagabend letzten Spiel als Bundesliga-Coach präsentierte sich der Coach an der Seitenlinie wunderbar erholt und voller Energie. Der 46-Jährige trieb seine Mannschaft immer wieder lautstark an. Sein Lieblingswort: „Druck!“. Anders als zuletzt unter seinem Vorgänger Heiko Herrlich wollte der FCA in Stuttgart früh attackieren und den Gegner stressen.

Nach der gleichen Paarung im April 2019 hatte sich Weinzierl vorerst als Bundesliga-Coach verabschiedet, damals trainierte er noch den VfB, wo für ihn im Anschluss an das 0:6 in Augsburg am Karsamstag Schluss war. Anders als die Stuttgarter damals fehlte es dem FCA diesmal nicht an Leidenschaft und Wille. Teils beste Chancen durch Ruben Vargas (2./37.) und Marco Richter (26./45.) ließen die Gäste aber ungenutzt.

Die Augsburger hatten mehr vom Spiel, hängten sich rein, kämpften gegen den Abwärtstrend - aber der VfB nutzte gleich seine erste Chance. Nach einem Missverständnis zwischen Reece Oxford und Rani Khedira schalteten die Gastgeber schnell um und leiteten den Ball über wenige Stationen auf Förster weiter, der aus kurzer Distanz flach zur Führung einschob. Dass die Stuttgarter mit dieser Führung auch in die Pause gingen, lag an Ersatzkeeper Bredlow, der in Abwesenheit des verletzten Gregor Kobel mehrfach stark parierte.

Was die Augsburger sich definitiv nicht vorwerfen konnten: dass sie nicht alles probierten. Stuttgart deutete zwar immer wieder seine technische Überlegenheit an, in der Defensive agierte der Aufsteiger jedoch sehr unsicher. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste dann eine weitere Nachlässigkeit und kamen zum Ausgleich. Nach einer langen Flanke von Iago legte Richter per Kopf quer auf Niederlechner, der per Kopf vollendete.

Die bayerischen Schwaben drängten im Anschluss auf den Führungstreffer, doch sie blieben glücklos. Stattdessen wiederholte sich das Bild der ersten Hälfte: Der FCA schien es etwas mehr zu wollen, aber der VfB machte die Tore. Nach einer Flanke des eingewechselten Darko Churlinov stand Kalajdzic perfekt und köpfte zur erneuten Führung ins Tor. dpa

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08.05.2021 - 07:41 - Scott

Liebe RS Redaktion und/oder Geschäftsleitung!

Es ist seit einiger Zeit ja schon eine unverschämte Eigenheit bei fast allen Internetseiten, dass Leser beim Besuch der Seite die Möglichkeit eingeräumt bekommen, EINZELNEN (!) Datenkraken die Erlaubnis zu entziehen, z.B. "genaue Standortdaten und Abfragen von Geräteeigenschaften zur Identifikation" oder "Inhaltsmessungen, Sammlung von Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen" vorzunehmen.

Wer dies verhindern möchte, muss dafür gefühlt ca. 100 Schieberegler auf "AUS" stellen und kann dann die Einstellungen vermeindlich speichern.
(Tatsächlich erscheint diese lästige Abfrage bei jedem erneuten Besuch der Seiten).

Anstatt jedoch (wie bei manchen Webseiten tatsächlich möglich) EINEN Schalter einzurichten, mit dem man ALLEN Anbietern das Sammeln von Daten VERBIETET, steht ein solcher "Generalschalter" nur zu Verfügung, um allen die Datensammlung zu ERLAUBT!

Nur partiell lässt sich ein Block von Schaltern auf "AUS" stellen.
Was hier jedoch besonders perfide ist: Es werden nicht alle Schalter auf "AUS" gestellt!
Anbietern wie z.B.:

AB Europe / CMP Domain
INFOnline GmbH
Piano Software Inc

kann man die Speicherung der Daten gar nicht verbieten, obwohl der Eindruck durch dem "Generalschalter" erweckt wird.
Nur wenn man entsprechend weiter scrollt, sieht man, dass die Schalter mindesten bei o.g. Anbietern nach wie vor auf "EIN" stehen!

Dies ist eine bewußte Täuschung - um nicht zu sagen eine Verarschung - der Leser, die sich noch Gedanken über die Nutzung ihrer Daten durch Dritte machen.

Es mag ja sein, dass es vielen Nutzer des Internets - sei es aus Unwissenheit, Sorglosigkeit oder aus Mangel an intellektuellem Potenziel - egal ist, wer Informationen über ihr Surfverhalten sammelt und auswertet.
Ein seriöser Seitenbetreiber, der Seine Besucher ernst nimmt, sollte jedoch auch mit seriösen (transparenten) Methoden arbeiten.

Dies ist offensichtlich nicht die Absicht von REVIERSPORT!

(PS: Sie können diesen Beitrag gerne wieder löschen - so wie sie es mit allen Beiträgen machen, die nicht ihrer zweifelhaften Haltung entsprechen!)