KFC und MSV

Lizenz für alle Drittligisten

03. Juni 2019, 17:45 Uhr

Foto: firo

Nach Abschluss des Zulassungsverfahrens durch den DFB ist die Zusammensetzung der 3. Liga für die Saison 2019/2020 nun offiziell.

Und es gibt auch gute Kunde für die West-Klubs Preußen Münster, MSV Duisburg und KFC Uerdingen. Alle 20 Vereine, die sich für die 3. Liga beworben haben, erhalten die Lizenz.

"Alle Klubs, die sich sportlich qualifiziert hatten, haben die wirtschaftliche sowie technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit nachgewiesen und damit die Zulassung erhalten", heißt es aus der DFB-Zentrale in Frankfurt.

Im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit präsentiert sich das 20 Mannschaften umfassende Teilnehmerfeld auf sieben Positionen verändert. Erstmals in der 3. Liga vertreten sind der SV Waldhof Mannheim und der FC Viktoria Köln. Bei den übrigen beiden Aufsteigern handelt es sich um Rückkehrer. Der Chemnitzer FC war erst vergangenes Jahr abgestiegen, der FC Bayern München II hatte sich bereits 2011 aus der 3. Liga verabschiedet. Auch für die Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg ist die 3. Liga kein Neuland.


Im Gegensatz zur Saison 2018/2019 ist mit dem FC Bayern II wieder eine zweite Mannschaft in der 3. Liga vertreten. Das hat zur Folge, dass die TV-Erlöse für die restlichen 19 Klubs leicht steigen, weil zweite Mannschaften an den Einnahmen aus dem Medienrechte-Vertrag der 3. Liga gemäß Statuten nicht partizipieren. 

Die zwölfte Drittliga-Saison startet am Freitag, 19. Juli, mit dem Eröffnungsspiel. Da die Spielpläne der Bundesliga und 2. Bundesliga durch die DFL am 28. Juni veröffentlicht werden, wird der DFB die 38 Spieltage der 3. Liga in der ersten Juli-Woche bekannt geben.

Das Spieltagsformat bleibt gegenüber der abgelaufenen Saison unverändert. Mit Ausnahme der englischen Wochen wird stets ein Spiel freitagabends (19 Uhr) ausgetragen, sechs Partien finden am Samstag (14 Uhr) statt, zwei Spiele sonntags (13 und 14 Uhr), dazu jeweils eine Begegnung am Montag (19 Uhr). Zum Saisonstart werden auch das veränderte Logo der 3. Liga sowie der neue adidasSpielball offiziell vorgestellt.

Das Teilnehmerfeld der 3. Liga für die Saison 2019/2020

FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg, MSV Duisburg, Hallescher FC, FC Würzburger Kickers, F.C. Hansa Rostock, FSV Zwickau, SC Preußen Münster, 1. FC Kaiserslautern, SpVgg Unterhaching, KFC Uerdingen, TSV 1860 München, SV Meppen, FC Carl Zeiss Jena, SG Sonnenhof Großaspach, Eintracht Braunschweig, Chemnitzer FC, SV Waldhof Mannheim, FC Viktoria Köln, FC Bayern München II

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03.06.2019 - 23:56 - Überdingen

Oh....da geht´s doch noch weiter mit dem KFC UERDINGEN 05.....und das nach den letzten 3 grausamen Jahren mit 2 Aufstiegen hintereinander und jetzt Pokalsieg und bald DFB Pokal....;)
Das wird schon wieder mit dem Verein.....;) Mal sehen wann es mit dem neuen Stadion in Krefeld losgeht....doch jetzt freut sich erst mal Düsseldorf auf uns;)
Danke M.P.....es beginnt das 4te KFC -Jahr und immer noch daaaa;))))
Tja...das sich so viele Experten täuschen können tut mir schon fast leid.

03.06.2019 - 23:03 - Frankiboy51

Ist VK kein Westverein oder haben die keine Lizenz bekommen.
Wäre intereßant RS, ob sich RWO doch für Liga 3 vorbereiten muß.
Aber gut zu wißen daß die 3.Ligisten bei Teilnahme von einer (1) U-23 Mannschaften höhere Einnahmen generiert.
Im Gegensatz dazu müßen die Traditionsmannschaften der RL West für die fünf (5) Bundesligaclubs, Eventkonzerne und Menschenhändler kostenloser Sparringpartner mimen und bei Heimspielen auch noch die komplette Infrastruktur ohne Gästefans darbieten.

Ich bleibe dabei, €30.000,- / Heimspiel als Aufwandentschädigung an Traditionelle FCs.