Der Hombrucher SV steckt in einer dicken Krise. Der Aufsteiger hat seit dem 13. September (2:1-Sieg über Langscheid/Enkhausen) nicht mehr gewonnen.

WL 2: Hombruch-Pleite

"Wir müssen höllisch aufpassen"

Krystian Wozniak
17. Oktober 2009, 22:02 Uhr

Der Hombrucher SV steckt in einer dicken Krise. Der Aufsteiger hat seit dem 13. September (2:1-Sieg über Langscheid/Enkhausen) nicht mehr gewonnen.

Am Samstag kassierten die Dortmunder gegen die SpVg. Olpe eine bittere 0:5 (0:1)-Heimniederlage. Die Olper bauten ihre Serie auf vier Siege in Folge aus und haben sich aus dem Abstiegskampf befreit.

Doch da steckt die Elf von Coach Samir Habibovic nun mitten drin. Denn je nach Ausgang der Sonntags-Partien wird es für den Neuling richtig eng. Dabei hat der HSV gar nicht so schlecht agiert, wie es das Ergebnis wiederspiegelt.

„In der ersten Hälfte hätten wir sogar in Führung gehen können. Und dann der blöde Treffer kurz vor der Pause“, ärgerte sich Co-Trainer Sead Sabotic über das Gegentor Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Zuvor knallte Patrick Jansen einen Freistoß an die Latte (30.). Nach dem Pausentee versuchte der HSV schnell den Ausgleich zu erzielen, doch richtig gefährlich kamen die Habibovic-Elf nicht vor das Gehäuse der Olper.

In Hälfte zwei ist das Geschehen schnell erzählt: Hombruch rannte an und Olpe erzielte die Tore. „Wir haben Lehrgeld bezahlt. Wir wurden klassisch ausgekontert. Daraus muss die Mannschaft lernen, sonst wird es gefährlich. Wir müssen nach unserem guten Saisonstart nun höllisch aufpassen“, hofft Subotic, dass das Team die Gefahr nun endlich erkannt hat.

Doch auch nach dem Olpe-Debakel, ist man beim Überraschungsteam der ersten Spieltage, ruhig. „Wir werden nicht in Panik verfallen und das Team in Ruhe weiterarbeiten lassen. Denn unser Saisonziel ‚Klassenerhalt‘ hat sich nie geändert“, sagte Reinhard Kresse, Vorstandsvorsitzender der Hombrucher.

Der „Boss“ fügte jedoch im Hinblick auf das nächste Spiel hinzu.„Gegen Siegen II ist das Team gefragt. Ich bin zuversichtlich, dass wir stark genug sind, um diese Talfahrt zu beenden.“

Autor: Krystian Wozniak

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