Gleich zum Saisonauftakt musste Aufsteiger Urania Lütgendortmund eine staubige Kröte schlucken. 1:2 hieß es nach 90 Minuten gegen den TuS Eichlinghofen.

BL 15: Urania verliert

Aufsteiger erwacht viel zu spät

09. August 2009, 21:30 Uhr

Gleich zum Saisonauftakt musste Aufsteiger Urania Lütgendortmund eine staubige Kröte schlucken. 1:2 hieß es nach 90 Minuten gegen den TuS Eichlinghofen.

Doch diese Niederlage war unnötig, was sich allerdings erst nach gut 65 Minuten herausstellte. Bis dahin hatte nämlich der Gast, der mit einer gut harmonisierenden Viererkette agierte, die Partie auf dem staubigen Geläuf sicher im Griff. Aus der deutlichen Überlegenheit resultierte dann auch die gerechte 2:0-Führung. Erst traf Cürsat Can (20.) nach präziser Vorarbeit von Marc Hustadt, der dann nur zehn Zeigerumdrehungen später seine tolle Leistung mit dem sehenswerten zweiten Eichlinghofer Treffer krönte.

„Die erste Halbzeit haben wir total verpennt“, bemerkte Uranias Coach Roland Pohl hinterher knackig und vor allem treffend. Denn nach dem Seitenwechsel zeigte seine Elf ein ganz anderes Gesicht. Praktisch mit dem Pausenpfiff vergab Sebastian Arend aus drei Metern noch kläglich. Durch die Unterbrechung offensichtlich gut erholt machte er es in der 46. Minute deutlich besser - und nur Gäste-Keeper Benjamin Kellner verhinderte mit einem respektablen Reflex den Anschlusstreffer.

Der fiel dann gut zwanzig Minuten später durch Kai Feldbauer. Pohl hatte mit Mike Schwalbowski einen dritten Angreifer gebracht und die ansonsten wirklich gut sortierte Eichlinghofer Hintermannschaft suchte noch nach ihrer Ordnung. Die entstandene Lücke nutzt Feldbauer zu einem satten Schuss aus spitzem Winkel, der unhaltbar für Keeper Kellner im linken langen Eck einschlug (67.)

Doch damit war es dann auch vorbei mit der Offensivherrlichkeit der Urania. Zu hektisch berannten sie das Gästegehäuse, so dass bereits viele Bälle im Mittelfeld verloren gingen. Wenn dann doch mal der Ball bis in den Strafraum der Eichlinghofer durchkam, räumte die sichere Innenverteidigung in Person von Fabian Mustert und Michael Barfuss die heranfliegenden Bälle ab. Deren Cleverness bedeutete dann letztlich auch den Garanten für einen alles in allem verdienten Auswärtssieg der Jungs aus „E-Town“.

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