Für allerlei Gesprächsstoff zeigten sich die Mannschaften der A-, B- und C-Liga des Kreises Oberhausen-Bottrop verantwortlich. In der Hinrunde der Saison 2006/2007 zogen gleich drei Vereine ihre Teams vom Spielgeschehen zurück. Zwei Torhüter griffen bisher 100 Mal oder öfter hinter sich. In der Rubrik „Die bemitleidenswertesten Torhüter des Wochenendes“ waren die Mannschaften des Kreises nicht selten zu finden und sorgten zumeist für Rekorde der ganz besonderen Art. Die Hinrundenbilanz.

Die Kreisligen im Kreis Oberhausen-Bottrop: Hinrundenbilanz

123 Gegentore in 17 Spielen

Thomas Ziehn
22. Dezember 2006, 13:35 Uhr

Für allerlei Gesprächsstoff zeigten sich die Mannschaften der A-, B- und C-Liga des Kreises Oberhausen-Bottrop verantwortlich. In der Hinrunde der Saison 2006/2007 zogen gleich drei Vereine ihre Teams vom Spielgeschehen zurück. Zwei Torhüter griffen bisher 100 Mal oder öfter hinter sich. In der Rubrik „Die bemitleidenswertesten Torhüter des Wochenendes“ waren die Mannschaften des Kreises nicht selten zu finden und sorgten zumeist für Rekorde der ganz besonderen Art. Die Hinrundenbilanz.

Gleich mehrmals sorgten die Kicker des TSV Safakspor III in der Kreisliga C A für ungewollte Schlagzeilen. Am fünften Spieltag öffnete die TSV-Abwehr Tür und Tor und so konnte Gegner GLI Azzurri Oberhausen II etwas für sein Torverhältnis tun und elf Mal einnetzen. Safakspor gelang lediglich ein einziges Tor. Nur eine Woche später ließ die Defensive der „Dritten“ ihren Torhüter abermals im Stich. 1:10 hieß es nach 90 einseitigen Minuten im Heimspiel gegen TUS Buschhausen II.

Den absoluten Rekord stellte der TSV am neunten Spieltag in der Partie gegen FC Bottrop-Batenbrock II auf. Ein 0:18 hatten die meisten anwesenden Zuschauer bis dato wohl noch nicht oft gesehen. Und als ob das nicht genug wäre, verloren die Spieler von Safakspor auch noch ein viertes Mal im zweistelligen Bereich. Am elften Spieltag war der Gast Hobby-Liga Oberhausen 78 II eine Nummer zu groß. Die neutralen Zuschauer freuten sich. Bekamen sie doch beim 4:11 fünfzehn Tore zu sehen.

Trotz des miserablen Torverhältnis von 29:100 nach 15 Spielen (im Schnitt bekam Safakspor 6,67 Gegentore pro Spiel) und sechs Punkten hat der TSV noch Chancen, die rote Laterne abzugeben. Durch den Rückzug des SV Vonderort III nach drei Spieltagen und von FC Sardegna Oberhausen II nach dem sechsten Spieltag spielen nur noch 13 Mannschaften die Meisterschaft aus. Safakspor steht punktgleich mit Sterkrade-Nord III auf dem (eigentlich) drittletzten Tabellenplatz. Rechnet man die beiden Mannschaften die nicht mehr dabei sind heraus, gibt es in der Rückrunde voraussichtlich einen Zweikampf zwischen Safakspor und Sterkrade um den letzten Tabellenrang. In den oberen Regionen sind Polonia Bottrop, Hobby-Liga Oberhausen 78 II und der FC Bottrop-Batenbrock II die heißesten Anwärter auf den Aufstieg.

Eine ähnlich katastrophale Hinserie wie Safakspor hat auch SuS Oberhausen II in der Kreisliga B A hinter sich. Während die erste Mannschaft in der A-Liga die Tabelle mit zehn Punkten vor den Verfolgern souverän anführt, dümpelt die „Zweite“ in den Niederungen der Tabelle herum und hat – kleiner Trost für den TSV Sakafspor III – in 17 Spielen nur einen Punkt geholt und 123 (in Worten: einhundertdreiundzwanzig) Gegentore kassiert. Im Schnitt bedeutet das 7,23 Gegentreffer pro Partie, vier Mal war das Ergebnis in der Hinserie zweistellig. Der Abstand von SuS auf den Tabellenvorletzten, Rhenania Bottrop III, beträgt 13 Zähler. Die „Dritte“ der Bottroper kommt auf ein Torverhältnis von 33:82.

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Autor: Thomas Ziehn

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