Nach einer Berechnung der DFL haben die Bundesliga-Klubs in der abgelaufenen Spielzeit im Schnitt 13 Millionen Euro aus den TV-Geldern eingenommen. Die Zweitligisten kamen auf je 3,7 Millionen.

TV-Gelder bringen Bundesligisten je 13 Millionen

04. Juni 2005, 12:44 Uhr

Nach einer Berechnung der DFL haben die Bundesliga-Klubs in der abgelaufenen Spielzeit im Schnitt 13 Millionen Euro aus den TV-Geldern eingenommen. Die Zweitligisten kamen auf je 3,7 Millionen.

Die Verteilung der TV-Gelder in der abgelaufenen Spielzeit der Bundesliga hat den Klubs durchschnittlich 13 Millionen Euro eingebracht. Das geht aus einer Berechnung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH hervor. Die Zweitligisten nahmen im Schnitt 3,7 Millionen Euro durch die TV-Vermarktung ein.

Von den insgesamt 300 Millionen Euro aus der TV-Vermarktung der Spielzeit 2004/05 erhielten die Bundesliga 78 Prozent und das Unterhaus 22 Prozent. Die 234 Millionen Euro für die Bundesliga wurden zu 50 Prozent an jeden zu gleichen Teilen ausbezahlt.

Tabellenführer bekommt mehr

Die Aufteilung der restlichen 117 Millionen Euro erfolgte nach einem komplizierten Schlüssel: 75 Prozent wurden aufgrund einer Drei-Jahres-Wertung unter den Klubs ausgeschüttet und 25 Prozent je nach Platzierung pro Spieltag in der laufenden Saison. Das Verfahren in der zweiten Liga war ähnlich. Dort wurden 75 Prozent der insgesamt 66 Millionen Euro gleichmäßig unter den 18 Klubs verteilt und 25 Prozent erfolgsabhängig.

Nach der DFL-Modellrechnung hätte Bayern München 15,8 Millionen Euro einnehmen können, wäre der Rekordchampion auf dem Weg zum Titelgewinn vom ersten bis zum letzten Spieltag Tabellenführer gewesen. Hätte dagegen Absteiger SC Freiburg von Runde 1 bis 34 die "Rote Laterne" gehalten, wären immerhin auch noch 10,8 Millionen Euro auf das Konto der Breisgauer geflossen. Ein "Durchmarsch in Liga zwei hätte einen Gegenwert von 4,9 Millionen Euro gehabt, während ein "ewiges Schlusslicht" mit 2,9 Millionen Euro getröstet worden wäre.

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