Allofs: Ismael-Transfer nur bei passendem Ersatz

30. Mai 2005, 17:05 Uhr

Klaus Allofs, Sportdirektor bei Werder Bremen, hat seine Meinung nicht geändert. Abwehrspieler Valerien Ismael darf erst zum FC Bayern München wechseln, wenn Werder einen passenden Ersatz für den Franzosen gefunden hat.

Noch gibt es keine Bewegung im "Fall Ismael" - vor einem möglichen Verkauf des Franzosen zum FC Bayern München muss zunächst ein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Bei der Suche nach einem Ersatz will sich Werder-Sportdirektor derzeit nicht in die Karten schauen lassen. "Die Situation ist schwer genug für uns, weil alles bekannt geworden ist", erklärte der 48-Jährige.

Dennoch ist Allofs zuversichtlich, in der Sommerpause auf dem Transfermarkt noch fündig zu werden: "Wir haben ein paar Kandidaten, die wir abchecken. Ich bin guter Dinge", so der Bremer Sportchef gegenüber der Syker Kreiszeitung. Auf der anderen Seite sei man nicht bereit, Ismael abzugeben, falls sich kein adäquater Ersatz für den Franzosen finde: "Tut sich nichts, muss man so arbeiten wie bisher."

Ismael hatte in der vergangenen Woche seine Wechselabsicht erklärt. Daraufhin hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß das Interesse des Rekordmeisters an dem 29-Jährigen bestätigt.

Zu Spekulationen um ein mögliches Tauschgeschäft, bei dem ein Teil des Ismael-Transfers durch die Rückkehr von Nationalspieler Torsten Frings von München nach Bremen "verrechnet" werden könnte, wollte sich Allofs nicht äußern. Im DSF-"Doppelpass" hat Udo Lattek am Sonntag erklärt, Fings habe ihm seinen Wunsch nach einer Rückkehr zu Werder gestanden.

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