Am 34. Bundesliga-Spieltag hat der Hamburger SV eine 0:1-Heimniederlage gegen den bereits abgestiegenen VfL Bochum kassiert. Für den einzigen Treffer der Partie sorgte Mamadou Diabang bereits in der dritten Minute.

Bochum verabschiedet sich mit 1:0-Sieg beim HSV

ds
21. Mai 2005, 17:58 Uhr

Am 34. Bundesliga-Spieltag hat der Hamburger SV eine 0:1-Heimniederlage gegen den bereits abgestiegenen VfL Bochum kassiert. Für den einzigen Treffer der Partie sorgte Mamadou Diabang bereits in der dritten Minute.

Der Hamburger SV hat sich zum Abschluss der Bundesliga-Saison mit einer Niederlage von seinen Fans verabschiedet. Die Hanseaten verloren vor 54.178 Zuschauern in der AOL-Arena gegen den als Absteiger zuvor schon feststehenden VfL Bochum 0:1 (0:1).

Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Saisonspielen muss die Mannschaft von Trainer Thomas Doll nun in der Sommerpause "nachsitzen" und versuchen, sich über den UI-Cup doch noch für das internationale Geschäft zu qualifizieren.

Bochum mit früher Führung

Ein schnelles Tor von VfL-Stürmer Mamadou Diabang brachte den HSV schon in der 3. Minute ins Hintertreffen. In der 85. Minute sah der Torschütze allerdings nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Die Hamburger Defensive schien dabei mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein und ließ den Bochumer Angreifer frei zum Kopfball kommen. Für die Gäste war der Erfolg nach den Enttäuschungen der letzten Wochen immerhin der zweite Auswärtssieg in der Rückrunde und der erste in Hamburg seit mehr als 15 Jahren.

Dabei waren die Platzherren noch gut bedient, denn das Team von Peter Neururer hätte das Ergebnis im ersten Durchgang leicht höher schrauben können. Allein Diabang hatte zweimal die Möglichkeit, die Bochumer Führung auszubauen, verpasste das Tor allerdings jeweils knapp (13./18. Minute). Dagegen kam der HSV meist nur bis zum gegnerischen Strafraum und erspielte sich zu wenig zwingende Torraumszenen. Für die gefährlichste Aktion der Gastgeber vor der Pause sorgte Kapitän Daniel van Buyten, dem der Ball aber in aussichtsreicher Position am Fünf-Meter-Raum versprang.

Mahdavikia vergibt Chance zum Ausgleich

Die Einwechslungen von Sergej Barbarez und Mehdi Mahdavikia belebten das Spiel der Norddeutschen zu Beginn der zweiten Halbzeit. So hatte Mahdavikia sogar den Ausgleich auf dem Fuß, als er nach einer Vorlage von Barbarez aus 18m zum Schuss kam (56.).

Doch VfL-Keeper Peter Skov-Jensen, der für den aus privaten Gründen fehlenden Rein van Duijnhoven im Kasten stand, konnte den Ball noch übers Tor lenken. Auf der anderen Seite konnte sich HSV-Schlussmann Stefan Wächter auszeichnen, als er einen Schuss von Edu parierte.

Autor: ds

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