Trainerin Martina Voss bat die Spielerinnen des FCR 2001 Duisburg am Samstagmorgen um 11 Uhr zur ersten Trainingseinheit der Saison 2009/10. Allerdings war es nur eine sehr überschauliche Gruppe, die sich auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Mündelheimer Straße einfand. Lediglich 14 Spielerinnen, darunter Gülhiye Cengiz und Jenny Kupzig von der U17, kamen zum Aufgalopp. Der Großteil des Kaders befindet sich derzeit im Einsatz mit der Nationalmannschaft.

FCR Duisburg: Voss begrüßt 14 Spielerinnen zum Trainingsauftakt

„Ihr habt alle eine Chance auf einen Stammplatz“

Desirée Kraczyk
19. Juli 2009, 16:17 Uhr

Trainerin Martina Voss bat die Spielerinnen des FCR 2001 Duisburg am Samstagmorgen um 11 Uhr zur ersten Trainingseinheit der Saison 2009/10. Allerdings war es nur eine sehr überschauliche Gruppe, die sich auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Mündelheimer Straße einfand. Lediglich 14 Spielerinnen, darunter Gülhiye Cengiz und Jenny Kupzig von der U17, kamen zum Aufgalopp. Der Großteil des Kaders befindet sich derzeit im Einsatz mit der Nationalmannschaft.

Auch von den drei Neuzugängen konnte nur eine Akteurin präsentiert werden: Marina Himmighofen, die von der SG Essen-Schönebeck zum FCR wechselte. „Grundsätzlich habt ihr alle eine Chance auf einen Stammplatz. Ihr könnt euch im Sommercup präsentieren und euer Können beweisen“, appellierte Voss bei ihrer Ansprache an die Spielerinnen.
Die Cheftrainerin sieht in dem Rumpfkader sogar einen Vorteil: „Sonst hat man in der Vorbereitung zumeist 25 Spielerinnen auf dem Platz. Vor allem die jungen können sich nun zeigen. Es kann sich außerdem keiner verstecken.“

Die Einheit begann zunächst mit ein paar lockeren Runden, Gymnastikläufen und Dehnungsübungen. Zum Abschluss stand noch ein 15-minütiger Kick über das halbe Spielfeld auf dem Programm, bei dem auch Voss den anwesenden Zuschauern ihr Können unter Beweis stellte. Im ersten Trainingsspiel trennten sich die Teams allerdings 0:0. „Das Ergebnis zeigt, dass die Abwehrreihen weiter sind als die Stürmer“, bemerkte eine sichtlich erholte Voss. Die Belgierin Femke Maes verabschiedete sich allerdings bereits nach dem läuferischen Teil humpelnd zum Duschen.

In den kommenden Wochen soll der Fokus zunächst auf die Ausdauer gelegt werden. Die Trainingseinheiten will die 41-Jährige dabei so abwechslungsreich wie möglich gestalten. Geplant sind Beachvolleyball, Treppenläufe und ein Box-Schnupperkurs. „Dann können sich die Mädels mal gegenseitig einen auf die Nase hauen“, erzählte Voss schmunzelnd.

Voller Erwartungen für die neue Saison ist auch der Co-Trainer Marco Ketelaer, für den es gleichzeitig die erste Einheit mit dem FCR 2001 Duisburg war. „Ich werde motiviert und engagiert zur Sache gehen und die Spielerinnen unterstützen“, meinte Ketelaer, der in der Vergangenheit unter anderem als Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach unter Holger Fach gearbeitet hatte. Eine Umstellung ist es für ihn aber nicht, wie er betont: „Es spielt keine Rolle, ob es nun Männer oder Frauen sind. Ich mache da keine Unterschiede.“

Autor: Desirée Kraczyk

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