Bundesliga-Profis bei Anti-Rassismus-Aktion dabei

02. Februar 2005, 17:13 Uhr

Am kommenden Wochenende wollen sich die Profis der Bundesligisten Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, VfL Wolfsburg und VfL Bochum an einer europaweiten Kampagne gegen Rassismus beteiligen.

Eine europaweite Anti-Rassismus-Kampagne möchten die Profis der Bundesligisten Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, VfL Wolfsburg und VfL Bochum am kommenden Wochenende unterstützen. Am 20. Spieltag werden die Spieler der genannten Klubs mit schwarz-weißen Armbändern auflaufen, die das Miteinander von Spielern aller Hautfarben visualisieren sollen.

Die Initiative hatte der französische Nationalspieler Thierry Henry vom englischen Meister FC Arsenal London gestartet, nachdem der spanische Nationaltrainer Luis Aragones den dunkelhäutigen Stürmer als "Scheiß Neger" bezeichnet hatte und Henry von Fans beschimpft wurde.

Fans sollen ein Zeichen setzen

Ziel der vom Sportartikelhersteller Nike unterstützten Kampagne mit dem Namen "Stand Up, Speak Up" ist es, Fans zu ermuntern, ein Zeichen zu setzen und sich gegen rassistische Tendenzen in den Stadien und auch außerhalb zu wehren.

Bereits beim Spitzenspiel in der englischen Premier League am Dienstag zwischen Arsenal und Manchester United waren die Trikots der Stars mit dem Logo der Initiative bedruckt. Zahlreiche andere Teams in Europa haben bereits angekündigt, sich ebenfalls an der Aktion beteiligen zu wollen. Die Armbänder sollen auch in den Fanshops der Bundesligisten verkauft werden und zwei Euro kosten.

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