Hannover 96 ist in der Bundesliga nicht zu stoppen: Am 11. Spieltag kamen die Niedersachsen zu einem 3:0-Heimsieg über den VfL Bochum. Thomas Christiansen, Daniel Stendel und Leandro trafen für die Lienen-Elf.

Hannover siegt zum fünften Mal in Folge

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30. Oktober 2004, 19:28 Uhr

Hannover 96 ist in der Bundesliga nicht zu stoppen: Am 11. Spieltag kamen die Niedersachsen zu einem 3:0-Heimsieg über den VfL Bochum. Thomas Christiansen, Daniel Stendel und Leandro trafen für die Lienen-Elf.

Mit dem fünften "Dreier" in Serie hat Hannover 96 seine Rekordserie in der Bundesliga weiter ausgebaut. Die Niedersachsen bezwangen den VfL Bochum vor heimischem Publikum mit 3:0 (1:0) und etablierten sich damit vorerst in der oberen Tabellenhälfte. Die Gäste konnten ihren unter der Woche beim 3:0 gegen Mönchengladbach angedeuteten Aufwärtstrend hingegen nicht bestätigen und müssen sich nach der fünften Pleite aus den vergangenen sechs Spielen zunehmend nach unten orientieren.

Vor 28.114 Zuschauern in der AWD-Arena sorgte nach 16 Minuten ausgerechnet Thomas Christiansen mit seinem ersten Saisontreffer für die Führung der Platzherren und beendete damit seine gut fünfmonatige Durststrecke. In der vorletzten Saison war der Däne mit spanischem Pass noch im VfL-Trikot Torschützenkönig geworden. Das 2:0 erzielte Daniel Stendel in der 64. Minute, Leandro sorgte 120 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 88. Minute für den Endstand.

Hannover begann gewohnt schwungvoll und dominierte die Partie in der Anfangsphase. Nachdem Silvio Schröter mit einem Schuss aus spitzem Winkel noch an Bochums Schlussmann Rein van Duijnhoven gescheitert war (12.), machte es Christiansen vier Minuten später besser. Der Angreifer beförderte den Ball nach einer schönen Hereingabe von Steve Cherundolo per Aufsetzer über den VfL-Keeper hinweg ins Netz.

Auch nach der Führung machte 96, das in der Startformation auf den gegen den 1. FC Kaiserslautern zweimal erfolgreichen Jiri Stajner verzichtete, weiter Druck und wäre durch Nebojsa Krupnikovic fast zum 2:0 gekommen. VfL-Verteidiger Sören Colding konnte nach einem wuchtigen Volleyschuss des Spielmachers gerade noch vor der Linie klären (26.).

Nachdem die ersten Offensivbemühungen der Gäste wirkungslos verpufft waren, kamen sie nach einer halben Stunde besser ins Spiel. Vor unlösbare Aufgaben konnten sie die gut sortierte 96-Hintermannschaft jedoch nicht stellen. Nach dem Seitenwechsel offenbarte Hannover zunächst Probleme beim Spielaufbau, hatte aber trotz des erhöhten Drucks der Bochumer gute Chancen, die Führung auszubauen. Der VfL zeigte sich bemüht, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Stendel versetzte den Gästen schließlich den K.o.

Autor: see

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