Einst war Jörg Bohme Stammspieler und Publikumsliebling auf Schalke, jetzt ist er nur noch Bankdrücker.

Schalkes Böhme denkt über Abschied nach

20. Oktober 2004, 13:02 Uhr

Einst war Jörg Bohme Stammspieler und Publikumsliebling auf Schalke, jetzt ist er nur noch Bankdrücker. "Wenn Rangnick nicht mehr auf mich setzt, kann ich mir im Winter einen neuen Klub suchen", sagt Böhme deshalb.

Nach viereinhalb Jahren in Königsblau denkt Jörg Böhme über einen Abschied vom Bundesligisten Schalke 04 nach. Der 30-Jährige, der in dieser Bundesliga-Saison bislang nur zu zwei Kurzeinsätzen kam, will mit dem neuen Trainer Ralf Rangnick das Gespräch suchen und dann über einen möglichen Wechsel schon in der Winterpause entscheiden.

"Ich wünsche mir möglichst bald eine ehrliche Aussprache. Wenn Rangnick nicht auf mich setzt - schade. Dann aber habe ich Klarheit und kann mir im Winter einen neuen Klub suchen", sagte Böhme der Sport Bild. Der zehnmalige Nationalspieler, der zuletzt beim 1:1 am 29. März 2003 gegen Litauen für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf dem Platz stand, hat beim Bundesliga-Sechsten noch einen Vertrag bis 2006 plus Option.

Nationalelf noch ein Thema

Böhme, seit 2000 auf Schalke, glaubt trotz seiner derzeitigen Reservistenrolle in der Bundesliga an ein Comeback in der Nationalmannschaft. "Nach der Europameisterschaft hatte ich mir schon Hoffnungen gemacht, beim Neuaufbau dabei zu sein. Ich könnte mir gut vorstellen, mit Philipp Lahm auf links zu spielen", sagte der Mittelfeldspieler, gab aber zu, dass "ich zurzeit so weit davon entfernt bin wie die Erde vom Mond".

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