Der Lächler! So könnte man Ralf Agolli nennen, der seit Sonntag, seit dem 3:1-Erfolg über Rheine, mächtig zufrieden aus der Wäsche guckt.

SCHÖNEBECK: US-Girl Thom überzeugte Agolli - Lange-Lob

og
23. September 2004, 08:41 Uhr

Der Lächler! So könnte man Ralf Agolli nennen, der seit Sonntag, seit dem 3:1-Erfolg über Rheine, mächtig zufrieden aus der Wäsche guckt.

Der Lächler! So könnte man Ralf Agolli nennen, der seit Sonntag, seit dem 3:1-Erfolg über Rheine, mächtig zufrieden aus der Wäsche guckt. "Klar", nickt der Familienvater ab, "der Erfolg war auch absolut verdient, wir hatten eindeutig mehr vom Match." Nach dem dritten Bundesliga-Einsatz seiner Truppe nach dem Aufstieg stehen bereits zwei Siege auf dem Konto, eine Ausbeute, die nicht selbstverständlich ist. "Gegen Rheine habe ich auf einen Teilerfolg gehofft", gibt Agolli zu. Seine Auswahl ließ sich nicht großartig bitten. Der B-Lizenzinhaber: "Jetzt fahren wir locker zum 1.FFC Frankfurt." Zum entthronten Double-Gewinner, "dort kann uns nicht viel passieren."
Die Konstellation erinnert an den Ligaauftakt in Potsdam, der mit 0:4 vermerkt ist, ein Resultat, das dem Auftritt nicht gerecht wurde, in "Mainhattan" darf man eine Spiegelung des Lernprozesses erwarten. Agolli anerkennend: "Super, meine Mädels haben sich der Bundesliga-Qualität schneller als ich selbst erwartet habe angepasst." Gegen Rheine sah er insbesondere eine Kathrin Lange weiter aufblühen. "Das war schon richtig klasse, wenn sie so weitermacht, stellt sie auf jeden Fall Top-Qualität in der Liga da", will Agolli kein Versteckspiel. Lange trug bereits das Trikot des FFC Frankfurt, das hatte damals seine Gründe, wie man gegen Rheine sah. Agolli: "Ärgerlich, dass wir jetzt eine längere Pause einlegen, ich hätte gerne weiter gespielt." Die Ankündigung ist klar, der Coach will den Lauf bewahren: "Dann trainieren wir einfach härter." Agolli zeigt dabei ein noch breiteres Grinsen. Ein Testspiel soll stattfinden, der Versuch, den Zweitliga Nord-Meisterschafts-Favoriten Brauweiler zu gewinnen, scheiterte. Agolli: "Einen unterklassigen Konkurrenten möchte ich nicht unbedingt." Logisch, das Niveau muss aufrecht erhalten werden.
Dazu soll in Zukunft vielleicht auch Alena Thom beitragen, die US-Amerikanerin - RS kündigte an - stellte sich im Probetraining vor. "Das hat mir gut gefallen", lobt Agolli, "sie würde uns auf jeden Fall weiterhelfen." Das US-Girl - staunend über das mediale Echo im Reviersport (mit Foto) - ist wieder zurück in Übersee. Ab Januar könnte sie kommen, "vorab müssen die rechtlichen Bedingungen geklärt werden", bestätigt Agolli. Stichwort: Arbeitserlaubnis. Eine Aufgabe für Manager Willi Wißing, der sich tummelt. Der Kontakt zur akzeptabel Deutsch sprechenden Offensiv-Allrounderin wird über Weltmeisterin Maren Meinert gehalten. Als Mitinteressent gilt der SC Freiburg, mit dem Thom und Vater Rick auch sprachen.

Autor: og

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