Seit mehr als 17 Jahren ist Frank Hibbeln der SG Phönix Eving als Spieler, Trainer und Sportlicher Leiter eng verbunden, hat in dieser Zeit am Grävingholz manch guten Job gemacht. Als Nachfolger des am Samstag vor der 0:4-Derbyniederlage beim TuS Eving zurückgetretenen Christian Esser steht er nun aber vor seiner mit Abstand schwersten Aufgabe.

LL 3 WF: Phönix Eving muss sieben Punkte gutmachen

Hibbeln vor seiner schwersten Aufgabe

Udo Stark
20. April 2009, 22:07 Uhr

Seit mehr als 17 Jahren ist Frank Hibbeln der SG Phönix Eving als Spieler, Trainer und Sportlicher Leiter eng verbunden, hat in dieser Zeit am Grävingholz manch guten Job gemacht. Als Nachfolger des am Samstag vor der 0:4-Derbyniederlage beim TuS Eving zurückgetretenen Christian Esser steht er nun aber vor seiner mit Abstand schwersten Aufgabe.

Um doch noch den Klassenverbleib zu schaffen, muss Phönix gegenüber der Konkurrenz in sieben Spielen sieben Punkte gutmachen. „Das ist nur möglich”, sagt der Interimscoach, „wenn jeder bereit ist, die Tugenden zu beherzigen, die uns immer stark gemacht haben - Teamgeist und totaler Einsatz.” Auf der Sitzung gestern Abend schwor Hibbeln seine Jungs auf die entscheidenden Wochen ein.

Erstmals betreuen wird er das Team im Pokal gegen Eving Selimiye Spor. Die Bewährungsprobe folgt am Donnerstag mit dem Nachhol-Heimspiel gegen den VfB Habinghorst, jene Mannschaft, die derzeit den rettenden 13. Tabellenplatz inne hat. Über eine erheblich stabilere Defensive soll der Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden werden: „Wir müssen zunächst die Flut von Gegentoren stoppen.” Angesichts weniger personeller Alternativen wurde Patrick Bobach wieder in den Kader aufgenommen. Hibbeln: „Er kann im Abstiegskampf ein wichtiger Mann werden.”

Auch Schwarz gibt Hombruch die Zusage

Lokalrivale TuS Eving ist derweil nach dem Derbysieg seit fünf Spielen ungeschlagen. Dimitrios Kalpakidis ist zufrieden mit seiner Mannschaft, „die sich von den zwischenzeitlichen Spekulationen über die Zukunft nicht irritieren ließ und noch enger zusammengerückt ist”. Und wieder erfolgreich spielt, obwohl Stefan Hornberger und Denis Boutagrat nicht mehr zum Kader gehören und mit Mark Biller, Markus Wood und Marcus Scheffer weitere wichtige Spieler verletzt sind. Perfekt ist inzwischen der bereits angekündigte Wechsel von Torhüter Dirk Jankowski (SV Brackel 06) zum TuS Eving.

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Die Ergebnisse der Top-Teams Waltrop und Wattenscheid waren nicht nach dem Geschmack der Dortmunder Verfolger, doch wie Kalpakidis sagt auch sein Hombrucher Kollege Samir Habibovic: „Wir werden versuchen, unsere Spiele zu gewinnen und dann schauen, was noch drin ist.” Erfreulich für den HSV: Auch Torjäger Tim Schwarz, Dortmunds amtierender Amateurfußballer des Jahres, hat am für Hombruch spielfreien Wochenende seine Zusage für die neue Saison gegeben. Nach dem Wechsel von Alex Enke wird sich der HSV möglicherweise noch nach einem Mittelfeldspieler umsehen. Ansonsten ist der Kader weitgehend komplett.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/011/172-11567_preview.jpeg Dimitrios Kalpakidis (RS-Foto: Heimann).[/imgbox]
Mengede 08/20 erlitt nach vier Spielen ohne Gegentor in Sodingen einen unnötigen Rückschlag. „Eine erfahrenere Mannschaft hätte diese Partie glatt gewonnen”, ärgerte sich Mario Plechaty darüber, dass eine zweimalige Führung verspielt wurde. Unzufrieden war der Coach auch mit der Vorstellung in der Defensive, die dem Gegner viele Chancen gestattete. Dennoch glaubt er an die Stärke seines Teams: „Die verlorenen Punkte wollen wir uns am Sonntag gegen den TuS Eving wiederholen.”

Autor: Udo Stark

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