Der Aufstieg ist famos. Vor knapp zwei Jahren wurde Angreifer Markus Krawietz in die Oberliga-Mannschaft des VfB Hüls berufen, jetzt ist er der „Boss“ auf dem Platz. „Markus bringt alles mit, was ein guter Stürmer braucht“, beurteilt sein „Entdecker“ und Coach Klaus Täuber.

Hüls: Täubers Erbe und Krawietz‘ Desinteresse für 09

Sechs Derby-Punkte sind eingeplant

16. April 2009, 15:25 Uhr

Der Aufstieg ist famos. Vor knapp zwei Jahren wurde Angreifer Markus Krawietz in die Oberliga-Mannschaft des VfB Hüls berufen, jetzt ist er der „Boss“ auf dem Platz. „Markus bringt alles mit, was ein guter Stürmer braucht“, beurteilt sein „Entdecker“ und Coach Klaus Täuber.

Der „Linienchef“ räumt aber auch mit einem Augenzwinkern ein, dass „Markus ruhig etwas mehr Aggressivität von seinem Trainer hätte erben dürfen“.

„Das stimmt“, nickt der 24-Jährige. „Aber ein Angreifer wird immer an der Anzahl seiner Tore gemessen.“ Und da sollen zu den bisherigen sieben Treffern in den verbleibenden neun Spielen noch einige hinzukommen. „Ich will auf jeden Fall in den zweistelligen Bereich“, formuliert der 1,90-Meter-Mann sein persönliches Saisonziel. „Und das ist noch locker machbar.“
Zu spüren bekommen soll das am kommenden Sonntag (18 Uhr, Lohrheide-Stadion) die SG Wattenscheid 09. „Mich interessiert es nicht, was bei der SGW intern los ist. Ich glaube, das belastet nicht mal die eigenen Spieler“, stellt Krawietz klar, dass er nicht auf die Nebenbaustellen und den Negativtrend der Schwarz-Weißen achten wird. „Wichtiger ist, dass wir die drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg holen und uns endlich von unten absetzen.“
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/800-4882_preview.jpeg KLaus Täuber ist der "Entdecker" von MArkus Krawietz.[/imgbox]
Fehlen wird dem Angreifer in der Lohrheide allerdings die Unterstützung seines Sturmpartners Tim Dosedahl. Bei dem 21-Jährigen wurde in dieser Woche Gürtelrose diagnostiziert. „Es ist schon ein herber Schlag. Hoffentlich wird er schnell wieder fit“, richtet Krawietz Genesungswünsche an seinen Teamkollegen. Das hofft auch sicher der Rest des Vereins. Täuber: „Ich kann absolut nicht abschätzen, wie lange so etwas dauert.“

Nach Möglichkeit so kurz wie möglich, denn in diesem Monat stehen entscheidende Spiele gegen die direkte Konkurrenz an. Krawietz: „Die Partien gegen Wattenscheid und auch danach gegen das Derby gegen Schermbeck sind für uns Sechs-Punkte-Spiele. Diese beiden Teams zu schlagen, wäre enorm wichtig. Und wir wären dann auf Kurs.“

Und dabei soll Krawietz eine wichtige Rolle spielen. Und vielleicht klappt es ja neben dem Kampf um den Klassenerhalt auch mit seinem persönlichen Ziel.

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