Nach Meisterschaft, Pokalsieg und Torjägerkanone hat sich der Neu-Schalker und Ex-Bremer Ailton den nächsten Titel gesichert. Deutschlands Sportjournalisten wählten ihn als ersten Ausländer zum

Ailton zum "Fußballer des Jahres" gekürt

11. August 2004, 13:09 Uhr

Nach Meisterschaft, Pokalsieg und Torjägerkanone hat sich der Neu-Schalker und Ex-Bremer Ailton den nächsten Titel gesichert. Deutschlands Sportjournalisten wählten ihn als ersten Ausländer zum "Fußballer des Jahres".

Der brasilianische Torjäger Ailton ist als erster ausländischer Spieler Deutschlands "Fußballer des Jahres". Bei der seit 1960 vom Fachmagazin kicker durchgeführten Wahl unter den deutschen Sportjournalisten erhielt der Stürmer von Schalke 04, der in der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil am Double von Werder Bremen hatte und mit 28 Treffer Torschützenkönig der Bundesliga geworden war, 216 von 712 abgegebenen Stimmen.

Lahm auf Platz zwei

Den zweiten Platz bei dem Votum belegte der Stuttgarter Philipp Lahm (172) vor dem Sieger der beiden vergangenen Jahre, dem Münchner Michael Ballack (63). Dahinter folgen der Franzose Johan Micoud von Werder Bremen (38), der Rostocker Martin Max (37) und der Niederländer Roy Makaay von Bayern München (25) auf den Plätzen vier, fünf und sechs. Shootingstar Lukas Podolski vom Zweitligisten 1. FC Köln belegte mit 14 Stimmen den neunten Rang. DFB-Kapitän Oliver Kahn von Bayern München wurde mit lediglich sechs Stimmen Zwölfter.

"Trainer des Jahres" ist Werder-Meistermacher Thomas Schaaf mit 375 von 719 abgegebenen Stimmen vor Peter Neururer vom VfL Bochum (91) und Griechenlands Europameister-Coach Otto Rehhagel (68). Vorjahressieger Felix Magath (49), der neue Bayern-Chef-Coach, landete als Trainer des VfB Stuttgart auf dem vierten Platz. Sein Vorgänger bei den Bayern, Ottmar Hitzfeld, musste sich mit elf Stimmen und Rang acht zufrieden geben. Ex-Teamchef Rudi Völler erhielt zehn Stimmen und wurde zusammen mit Bernd Schröder vom Frauen-Double-Gewinner Turbine Potsdam Neunter.

Einmal mehr Birgit Prinz

Ihren Vorjahreserfolg als "Fußballerin des Jahres" wiederholte Weltmeisterin Brigit Prinz vom 1. FFC Frankfurt. Die Stürmerin, die sich zum vierten Mal in Folge durchsetzte, erhielt 221 von 612 abgegebenen Stimmen. Prinz-Teamkollegin Nia Künzer (110), die Deutschland im vergangenen zum Weltmeister-Titel geköpft hatte, wurde Zweite vor Conny Pohlers von Turbine Potsdam (76).

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