RevierSport online sprach nach dem 0:3 der Oberhausener gegen Nürnberg mit Kim Falkenberg.

RWO: Nachgefragt bei Kim Falkenberg

"Wir haben große Probleme, wenn wir hinten liegen"

Christian Brausch
09. April 2009, 22:54 Uhr

RevierSport online sprach nach dem 0:3 der Oberhausener gegen Nürnberg mit Kim Falkenberg.

Kim Falkenberg, sieben „Groupies“ widmeten Ihnen ein Abschiedsplakat. Gab es nach dem perfekten Wechsel nach Fürth nur positive Rückmeldungen?

Ich bin jemand, der macht sich Gedanken, wie die Zuschauer reagieren. Die meisten Leute haben mir gratuliert und konnten meine Entscheidung nachvollziehen. Das hat mich sehr gefreut. Fürth ist ja auch ein ambitionierter Verein, auch wenn es derzeit nicht nach dem Aufstieg aussieht. Ich denke dennoch, das ist für mich der richtige Schritt.

Sie konnten keine Schützenhilfe gegen Nürnberg leisten.

Nein, der FCN war zu stark. Die ersten 30 Minuten waren in Ordnung, aber nach dem Doppelschlag hatten wir keine Chance mehr.
[player_rating]2bundesliga-0809-27-220100011[/player_rating]
In den letzten drei Partien ging nach vorne fast nichts. Was darf man in Rostock in einer Woche erwarten?
Das wird ein ganz anderes Match. Eine schwierige Aufgabe, Hansa kommt langsam in Fahrt. Wir brauchen noch vier Zähler, um die 40 voll zu machen. Daher fahren wir nach Rostock, um zumindest einen Punkt einzufahren.
[gallery]553,0[/gallery]
Was kann man in der nahen Zukunft ändern, um nach einem Rückstand etwas mehr Druck aufzubauen?
Es stimmt, wir haben große Probleme, wenn wir hinten liegen. Wir spielen aus einer guten Ordnung raus. Beim Rückstand bieten sich dem Gegner größere Räume. Wenn man dann schnell das 0:2 kassiert, wird es auch im Kopf schwierig.

Also kein Kraftproblem? Immerhin ist die Gangart von RWO sehr anstrengend.
Ich kann nur für mich sprechen. Die Nationalmannschafts-Pause war sehr wichtig. Wir müssen immer ans Limit gehen um etwas zu holen. Jetzt haben wir schon viele Partien in den Knochen. Aber wir müssen uns einfach nochmal zusammenreißen. Speziell gegen München und Wehen zu Hause. Und dann bin ich sicher, werden wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.

Autor: Christian Brausch

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren