Der VfL Wolfsburg hat zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison drei Punke aus dem Dortmunder Westfalenstadion entführt. Bei den Gästen aus Niedersachsen war der zweifache Torschütze Thomas Brdaric der

Nächste Pleite: Dortmund unterliegt Wolfsburg

07. August 2004, 17:32 Uhr

Der VfL Wolfsburg hat zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison drei Punke aus dem Dortmunder Westfalenstadion entführt. Bei den Gästen aus Niedersachsen war der zweifache Torschütze Thomas Brdaric der "Mann des Tages".

Mit einem weiteren bitteren Rückschlag startete der finanziell stark angeschlagene Bundesligist Borussia Dortmund in die neue Saison. Gleich beim ersten Auftritt des neuen Trainer Bert van Marwijk im Westfalenstadion mussten die Dortmunder eine 1:2 (1:1)-Niederlage gegen VfL Wolfsburg hinnehmen, der bei seinen bisher sieben Auftritten in der Dortmunder Arena ohne Sieg geblieben war.

Ein Doppelpack von EM-Teilnehmer Thomas Bradric (43., 64.) erstickte die Hoffnungen der Borussen auf einen Neuanfang und rosigere Zukunft im Keim. Vor 71.000 Zuschauern, darunter der neue DFB-Teammanager Oliver Bierhoff, war der BVB mit einem "Sonntagsschuss" des Brasilianers Ewerthon (30.) mit 1:0 in Führung gegangen.

Die Führung für die Schwarz-Gelben, die bereits im UI-Cup gescheitert waren, war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Von der ersten Minute an übernahm die Borussia das Regiment und erspielte sich mit teilweise ansehnlichen Kombinationen Torchancen in Serie. Doch sowohl Tomas Rosicky als auch sein tschechischer Landsmann Jan Koller, Sunday Oliseh und Ewerthon vergaben hochkarätigste Möglichkeiten. Die Wolfsburger beschränkten sich auf einige Konter und schlossen ihre erste Torchance mit dem 1:1 durch Bradric nach einem Eckball von Martin Petrow ab.

Auch nach dem Wechsel bot sich den BVB-Fans das gleiche Bild. Trotz zahlreicher Unkonzentriertheiten und Ballverlusten dominierte Dortmund, brachte aber selbst völlig freistehend vor VfL-Torhüter Jentzsch den Ball nicht im Gehäuse unter. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff versagten Rosicky allein vor dem Wolfsburger Tor ebenso die Nerven wie Koller und Ewerthon.

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