Er wollte einen Schritt nach dem anderen setzen, doch bereits nach der ersten Stufe kam Florian Kringe ins Stolpern:

BVB: Kringe: "Wie Keulenschlag"

raka
27. Juli 2004, 08:33 Uhr

Er wollte einen Schritt nach dem anderen setzen, doch bereits nach der ersten Stufe kam Florian Kringe ins Stolpern:

Er wollte einen Schritt nach dem anderen setzen, doch bereits nach der ersten Stufe kam Florian Kringe ins Stolpern: "Alle haben erwartet, dass wir eine Runde weiter kommen, schließlich ist das unser Anspruch und auch der der Fans. Trotz der sehr guten Ausgangslage haben wir es nicht geschafft", schüttelte der Ex-Kölner enttäuscht den Kopf: "Es war mein Ziel, in der kommenden Saison international mitzuwirken. Sehr bitter, dass wir vier Minuten vor dem Schlusspiff raus geflogen sind. Doch wir haben den Gästen in dieser Phase zu viel Raum für Flanken gegeben und wurden dafür entsprechend bestraft."
Ein Schock, der seiner Auffassung nach noch einige Tage anhalten wird. "Das war sicherlich ein Keulenschlag, den kann man nicht einfach wegstecken. Damit werden wir uns noch befassen, da braucht man eine Weile zu." Aber nicht zu lange, denn in zwei Wochen rollt die Bundesligakugel schon wieder. "Die Zeit bis dahin muss aber ausreichen, um sich neu zu orientieren und zu konzentrieren." Auch für ihn selbst, denn zunächst agierte er defensiv, nach der Ricken-Auswechselung offensiv. "Mir ist es eigentlich egal, wo ich eingesetzt werde. Schon in der Vergangenheit habe ich beide Positionen ausgefüllt."
Kringe will sich beim BVB durchsetzen, durch eigene Stärke, nicht aufgrund der Schwäche anderer. "Es mag zwar sein, dass das defensive Mittelfeld bei uns quantitativ stärker ist, aber das kann nicht meine Richtschnur sein, das muss nur meine eigene Leistung sein."
In der Pause hat sich aber nicht nur er, sondern das ganze Team wegen der nicht vorhandenen Stärke von Bert van Marwijk etwas anhören müssen. "Der Trainer hat uns zurecht darauf hingewiesen, dass wir nichts von dem, was er uns vorgab, umsetzten. Das war eindeutig unsere Schuld, der Coach hat uns gut auf das Match vorbereitet. Er kannte die Genker Stärken und Schwächen wirklich hervorragend."
Doch was hilft das, wenn niemand zuhört. Die Konsequenz für Kringe heißt, dass sein Traum vom UEFA-Cup noch mindestens für zwölf Monate auf Eis liegt.

Autor: raka

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