Sein Name wird dem Super-Star Ailton vermutlich (noch) nicht geläufig sein. Es ist Schalkes Vertrags-Amateur Thomas Kläsener, der sich da am Samstag auf das Duell mit Bremens

SCHALKE: Thomas Kläsener ohne Bammel vor Ailton

hb
20. Februar 2004, 10:57 Uhr

Sein Name wird dem Super-Star Ailton vermutlich (noch) nicht geläufig sein. Es ist Schalkes Vertrags-Amateur Thomas Kläsener, der sich da am Samstag auf das Duell mit Bremens "Tormaschine" vorbereitet. Bammel hat der 27-Jährige jedoch nicht vor dem Brasilianer.

Sein Name wird dem Super-Star Ailton vermutlich (noch) nicht geläufig sein. Es ist Schalkes Vertrags-Amateur Thomas Kläsener, der sich da am Samstag auf das Duell mit Bremens "Tormaschine" vorbereitet. "Bammel haben wir nicht, aber Respekt. Er hat nicht umsonst so viele Tore geschossen und ist ein sehr schneller Gegenspieler. Darauf muss man sich einstellen", weiß der 27-Jährige. "Voronin in Köln war auch nicht der Langsamste. Wir müssen so kompakt stehen wie gegen Köln in der ersten Halbzeit, dann haben wir eine gute Chance, auch gegen Werder zu gewinnen."

Wie selbstverständlich wird "Kläse" auch im Spitzenspiel den Vorzug vor Tomasz Waldoch genießen. "Der Trainer hat sich ja nicht nur für meine Person, sondern für das Duo Kläsener/van Kerckhoven entschieden. Das hat ihm gegen Ende der Hinrunde und auch im Rückspiel gegen Dortmund wohl ganz gut gefallen", nickt der Vertrags-Amateur. "Für den Tomasz als Kapitän und langjährigen Stammspieler ist es natürlich eine blöde Situation, plötzlich auf der Bank zu sitzen. Aber er geht da sehr professionell mit um, wir haben miteinander auch überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, er gibt ,mir vor dem Spiel sogar Tipps, wie ich mich in gewissen Situation verhalten kann."

Der ausgebootete Kapitän gibt sich weiterhin vorbildlich diplomatisch. "Ich kenne so eine Situation nicht, in meinen bisherigen Vereinen war ich immer Stammspieler. Ich bin Profi und muss das akzeptieren", betont Waldoch. "Auch wenn ich sauer werde, regele ich das nicht über die Presse, sondern intern. Ich werde nie über die Zeitung Druck auf den Trainer ausüben, das ist nicht mein Stil."

Dass es in der Schalker Mannschaft derzeit stimmt, beweist nicht nur das gute Verhältnis zwischen den beiden Konkurrenten um einen Platz in der Innen-Verteidigung. Bleibt zu hoffen, dass sie sich am Samstag gemeinsam über einen Sieg gegen Bremen freuen können.

Autor: hb

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