Das Jahr 2009 fing für Robert Palikuca eigentlich perfekt an.

Düsseldorf: Palikuca erst Gewinner, dann Verlierer

„Der war schlecht geschossen“

Christian Krumm
01. Februar 2009, 17:47 Uhr

Das Jahr 2009 fing für Robert Palikuca eigentlich perfekt an.

Nach einer langen Verletzungspause in der Hinserie konnte Fortunas Innenverteidiger in der Vorbereitung auf die Rückrunde das Duell gegen Hamza Cakir gewinnen und stand beim gestrigen Pokalmatch in Essen in der Startformation. Für viele Experten überraschend, denn Cakir bildete im letzten Jahr zusammen mit Jens Langeneke ein bärenstarkes Duo, das kaum etwas anbrennen ließ.
[gallery]475,0[/gallery]
Dennoch sah man Palikuca gestern mit einem hängenden Kopf aus der Kabine kommen. Nicht nur, weil sein Team gerade nach einem Elfmeterkrimi aus dem Niederrheinpokal ausgeschieden war. Als vierter Düsseldorfer Schütze versagten ihm die Nerven, Essens Keeper Andre Maczkowiak ahnte die Ecke, für die er sich entschieden hatte. „Der war schlecht geschossen“, erklärte „Pali“ gewohnt ehrlich. Durch seinen Fehlschuss brachte er RWE wieder ins Rennen, zuvor hatte lediglich Michael Lorenz verschossen.

Bevor es zur Entscheidung vom Strafstoßpunkt kommen musste, lagen 120 Minuten hinter beiden Teams. Auf einem Untergrund, den man auch in die Kategorie "widrige Verhältnisse" stecken konnte. „Das darf aber doch keine Entschuldigung sein“, schüttelte der Familienvater mit dem Kopf. „Beide Mannschaften mussten auf diesem Geläuf agieren.“ Recht hat er, auch wenn man das Gefühl hatte, dass die Essener mit dem Rasen, der auf der Seite vor der Haupttribüne gefroren war, deutlich besser zurecht kamen.

„Wäre es ein Ligaspiel gewesen, hätte es eine Punkteteilung gegeben“, spekulierte Palikuca, der aber auch im nächsten Moment klar stellte: „Dann wären wir aber mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden gewesen. Schließlich gehen wir in jede Partie, um drei Zähler einzufahren.“ Darum geht es erst wieder am kommenden Donnerstag, wenn die Landeshauptstädter in der heimischen LTU-arena die Stuttgarter Kickers empfangen.

Autor: Christian Krumm

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren