Tomasz Waldoch ist ein harter Hund. Nur acht Tage nach seinem beim 0:3 in Leverkusen erlittenen Außenband-Anriss im linken Sprunggelenk stieg der Pole wieder ins Mannschafts-Training ein.

SCHALKE 04 - Waldochs Wunderheilung

hb
22. November 2003, 13:34 Uhr

Tomasz Waldoch ist ein harter Hund. Nur acht Tage nach seinem beim 0:3 in Leverkusen erlittenen Außenband-Anriss im linken Sprunggelenk stieg der Pole wieder ins Mannschafts-Training ein.

Tomasz Waldoch ist ein harter Hund. Nur acht Tage nach seinem beim 0:3 in Leverkusen erlittenen Außenband-Anriss im linken Sprunggelenk stieg der Pole wieder ins Mannschafts-Training ein.

„Wenn es so weitergeht, gehe ich davon aus, dass ich am Samstag auflaufen kann. Ich habe noch leichte Schmerzen, aber wir haben auch noch Zeit“, will Waldoch gegen Rostock spielen. „Mein Sprunggelenk ist ja schon vor einigen Jahren in Bochum operiert worden. Ich muss jetzt bis zur Winterpause mit einem festen Spezial-Tape trainieren und spielen“, schützt sich der S04-Kapitän mit einem Spezial-Verband.

Dass durch den Ausfall der gesperrten Anibal Matéllan und Tomasz Hajto sowie den nach Brasilien abgereisten Eduardo Alcides drei Abwehrspieler fehlen, „motiviert mich zusätzlich“. Waldoch ehrgeizig: „Ich versuche immer alles für die Mannschaft zu geben.“

Hoffentlich geht das gut. Der Abwehrchef war vor knapp drei Jahren schon einmal in Rekordzeit von einer Verletzung in den Schalker Kader zurück gekehrt. Nur knapp vier Wochen nach einem Bänderriss im Sprunggelenk stand Waldoch am 4. März 2001 gegen den Hamburger SV wieder auf dem Platz, leistete sich aber beim 0:1 gegen die Hanseaten einen Folgen schweren Fehler. „Daran denke ich überhaupt nicht mehr“, geht der 32-Jährige mit gutem Gefühl in die Partie.

Autor: hb

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