Auf solche Duelle freut man sich als Zuschauer immer. Es trifft nicht nur der Tabellenführer (Union Solingen) auf seinen ärgsten Verfolger (VfB Speldorf), sondern es stehen sich zwei ganz starke Offensivreihen gegenüber. Während Solingen bereits 24 Mal einen eigenen Treffer bejubeln durfte, trafen die Speldorfer schon 18 Mal ins Schwarze.

Speldorf: Absolutes Spitzenspiel gegen Solingen

„Das liegt doch auf der Hand“

Christian Krumm
26. Oktober 2008, 09:37 Uhr

Auf solche Duelle freut man sich als Zuschauer immer. Es trifft nicht nur der Tabellenführer (Union Solingen) auf seinen ärgsten Verfolger (VfB Speldorf), sondern es stehen sich zwei ganz starke Offensivreihen gegenüber. Während Solingen bereits 24 Mal einen eigenen Treffer bejubeln durfte, trafen die Speldorfer schon 18 Mal ins Schwarze.

„Besonders ganz vorne ist die Union super besetzt“, betont auch VfB-Coach Dirk Wißel. „Das ist mit das Beste, was die Liga zu bieten hat.“ Deshalb befinden sich die Klingenstädter auch auf dem Platz an der Sonne. „Natürlich steht die Mannschaft von Trainer Frank Zilles vollkommen zurecht dort oben“, nickt Wißel. „Auch wenn ich zugeben muss, dass nicht jeder damit gerechnet hat, dass die Solinger nach neun Spieltagen ganz vorne marschieren.“

Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison erwartet der Coach der Mülheimer aber noch keine Vorentscheidung, wer im weiteren Verlauf der Serie das Rennen um Platz eins machen wird. „Ich war mir sicher, dass wir vorne mitmischen würden. Aber es ist noch alles nah beieinander“, erklärt Wißel, der den Gegner bereits unter die Lupe genommen hat, sich jedoch keineswegs nach diesem richten möchte. „Wir setzen selber auf unsere Offensivstärke.“

Die sich ebenfalls sehen lassen kann. Mit Oktay Güney und Udo Dunyk werden zwei erfahrene Jungs versuchen, die Solinger von der Spitze zu schießen. Dabei können Yilmaz, Sakalakis und Beric nicht mithelfen, denn alle drei Akteure sind durch einen Muskelfaserriss zum zuschauen verdammt.

Autor: Christian Krumm

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