Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Hansa Rostock zu einer Stellungnahme zu den rassistischen Beleidigungen einiger Stadionbesucher gegenüber Nationalspieler Gerald Asamoah aufgefordert.

DFB fordert Stellungnahme von Hansa Rostock

13. September 2006, 16:47 Uhr

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Hansa Rostock zu einer Stellungnahme zu den rassistischen Beleidigungen einiger Stadionbesucher gegenüber Nationalspieler Gerald Asamoah aufgefordert.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Hansa Rostock zu einer Stellungnahme zu den rassistischen Beleidigungen einiger Stadionbesucher gegenüber Nationalspieler Gerald Asamoah aufgefordert. Erst danach soll über mögliche Sanktionen gegen den Ostseeklub entschieden werden. Zuvor wurde Asamoah selbst bereits vom DFB um eine Stellungnahme gebeten. Der dunkelhäutige Stürmer vom Bundesligisten Schalke 04 war während des Pokalspiels gegen Hansas Zweitvertretung (9:1) mit Affengeräuschen beleidigt worden. Rostock droht eine Geldstrafe, die zumindest im fünfstelligen Bereich liegen dürfte.

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