Noch ohne Neuverstärkungen, aber immerhin mit wieder einem etwas gefüllteren Kader geht die Hammer Spielvereinigung ins dritte Meisterschaftsmatch binnen acht Tagen. So waren die Bemühungen von Joachim Krug, dem Tabellenletzten durch ein, zwei neue Kräfte frisches Leben einzuhauchen, bisher erfolglos.

Hamm SpVg.: Keine Neuverstärkungen in Sicht

Letzte Chance für Hecker?

28. September 2008, 10:07 Uhr

Noch ohne Neuverstärkungen, aber immerhin mit wieder einem etwas gefüllteren Kader geht die Hammer Spielvereinigung ins dritte Meisterschaftsmatch binnen acht Tagen. So waren die Bemühungen von Joachim Krug, dem Tabellenletzten durch ein, zwei neue Kräfte frisches Leben einzuhauchen, bisher erfolglos.

"Bei der VDV laufen zum Beispiel ein paar gute Leute herum, die alle auf Vereinssuche sind. Leider haben die andere Vorstellungen als wir, die können wir schlichtweg nicht bezahlen", fühlt sich der Sportliche Leiter der "Rothosen" im finanziellen Korsett von etwa 300.000 Euro Saisonetat sichtlich eingezwängt. Auf der anderen Seite werden Krug über windige Berater willige Spieler angeboten, doch beim genauen Blick auf die Personalakte oder den Gesundheitszustand des Kickers nimmt der ehemalige Ahlener dann Abstand von solch einem Geschäft.

Wenn es am heutigen Sonntag gegen die Reserve von Fortuna Düsseldorf geht, stehen immerhin die am vergangenen Mittwoch beim 0:4 gegen Bielefeld II fehlenden Sebastian Krug und Michael Kaminski wieder zur Verfügung. Als unendliche Geschichte scheint sich hingegen die Verletzung von Ahmet Aktas zu entwickeln. Der als Hoffnungsträger von Preußen Münster zurückgeholte Innenverteidiger hat es bis heute lediglich auf zwei Einsätze mit weniger als 90 Minuten Spielzeit gebracht. "Ahmet schleppt einen Muskelfaserriss mit sich herum, der nach Belastung immer wieder Probleme bereitet", hätte nicht nur Krug mehr von dem als Führungsspieler eingeplanten Türken erwartet.

Da die Mannschaft so immer wieder personell geschwächt wird, man ihr aber trotz des katastrophalen Saisonstarts keinen fehlenden Willen vorwerfen kann, ist Trainer René Hecker noch im Amt. Dem Fußballlehrer wird von den HSV-Verantwortlichen zugute gehalten, dass er alle in seiner Macht stehenden Mittel ausnutzt, um die Truppe gut auf die jeweils nächste Aufgabe vorzubereiten - allein die Mittel reichen nicht, um in der NRW-Liga mitzuhalten.

Dennoch dürfte die Partie gegen Düsseldorf für Hecker die letzte Chance sein, seinen Kopf zu retten, sonst greifen auch in Hamm die im Fußball üblichen Gesetzmäßigkeiten.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren