Als sich die WSV-Kicker am Mittwoch im Rahmen einer Teambuilding-Maßnahme im Schwimmbad und im Saunabereich vergnügten, war einer besonders entspannt:

WSV: Voigt-Comeback nach sieben Monaten

"Ein halbes Jahr Schmerztabletten"

19. September 2008, 08:31 Uhr

Als sich die WSV-Kicker am Mittwoch im Rahmen einer Teambuilding-Maßnahme im Schwimmbad und im Saunabereich vergnügten, war einer besonders entspannt:

Daniel Voigt. "Es war gemütlich. Ich hoffe, dass wir dadurch noch enger zusammenrücken", betont der Innenverteidiger. Er selbst darf sich nun endgültig wieder als vollwertiges Mitglied der Mannschaft fühlen.

Denn beim 3:1-Testspielsieg gegen die VDV-Auswahl (Tore: Dirk Heinzmann, Marcel Reichwein, Tim Erfen) stand der Niederländer erstmals nach seiner siebenmonatigen Leidenszeit wieder auf dem Platz. "Es war ein super Gefühl nach der langen Pause", erklärt Voigt, der im ersten Durchgang gemeinsam mit Tobias Willers in der Abwehrzentrale agierte.

Die Hoffnung aufs Comeback hat er nie aufgegeben, Rückschläge gab es aber immer wieder. Schließlich kam es ganz dicke für den 30-Jährigen. Neben einer Schambeinentzündung plagten ihn auch noch Adduktorenprobleme und eine weiche Leiste. "Ich habe ein halbes Jahr mit Schmerztabletten gespielt, schließlich will man sich als Neuer beweisen. Am Anfang ging es mit einer Tablette, am Ende reichten noch nicht mal drei bis vier, um die Schmerzen auszuhalten", berichtet der Defensivmann. Sein Zusatz: "Nach dem Pokalspiel gegen die Bayern war mein Körper nicht mehr fit."

Das ist nun anders, "auch wenn ich noch ein, zwei Spiele brauche, um bei hundert Prozent zu sein. Für eine Stunde reicht die Luft aber schon", erklärt Voigt. Auch deshalb hofft er, bereits am kommenden Sonntag im wichtigen Spiel gegen Dynamo Dresden im Kader zu stehen. "Es wäre schön, wenn ich dabei bin. Aber ich kann verstehen, wenn diejenigen die Chance bekommen, die schon länger dabei sind", erklärt Voigt. Nach der langen Auszeit will er schließlich nichts überstürzen, auch wenn die WSV-Defensive dringend Stabilität benötigen würde...

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