Keine Überraschung bei der jährlichen Harris-Umfrage in den Vereinigten Staaten von Amerika: Football aus der US-Profiliga NFL bleibt die unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Sportarten in den USA.

Football bleibt US-Sport Nummer eins

tw
14. Oktober 2004, 14:26 Uhr

Keine Überraschung bei der jährlichen Harris-Umfrage in den Vereinigten Staaten von Amerika: Football aus der US-Profiliga NFL bleibt die unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Sportarten in den USA.

American Football aus der US-amerikanischen Profiliga NFL ist und bleibt die beliebteste Sportart in den USA. Schon zum zweiten Mal in Folge steht die NFL in der Zuschauergunst im Verhältnis 2:1 vor der Major League Baseball (MLB). Von den Befragten gaben 30 Prozent NFL-Football als ihren Lieblingssport an. Auf Platz zwei folgte Major League Baseball mit 15 Prozent. Dies sind die Ergebnisse einer landesweiten, interaktiven Harris-Umfrage von 2.555 US-Amerikanern im Zeitraum vom 20. bis 26. September 2004.

Als der unabhängige "Harris Poll" 1985 zum ersten Mal die Umfrage durchführte, teilten sich Football und Baseball noch den ersten Platz. Die Beliebtheit des American Footballs ist im Gegensatz zum Baseball in den letzten Jahren stetig gestiegen (Football plus sechs Prozentpunkte, Baseball minus 8%). Obwohl Baseball (15%) stark gefallen ist, liegt es immer noch vor College Football (11%), NBA Basketball (7%), Autorennen (7%) und Männer College Basketball (6%).

Football und Baseball seit 1985 auf hohem Niveau

Mit der Nennung von Football und Baseball als ihrem Lieblingssport weichen die Meinungen der Befragten kaum von denen im Jahr 1985 ab. Im Laufe der vergangenen Jahre wandelte sich die Beliebtheit der verschiedenen Sportarten stetig. In den späten 90er Jahren, als Michael Jordan auf seinem Zenit war, stieg die Beliebtheit der NBA von nur sechs Prozent 1985 auf 13 Prozent in den Jahren 1997 und 1998. Nun ist Basketball wieder auf sieben Prozent gefallen. Männer Tennis war 1985 der Lieblingssport von fünf Prozent der U.S. Amerikaner, die sich für mehr als einen Sport interessierten. Heute sind es nur noch ein Prozent.

Autor: tw

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