Die deutschen Teams der NFL Europe waren am Sonntag erfolgreich. Frankfurt Galaxy siegte bei den Scottish Claymores mit 13:15,  Rhein Fire setzte sich in der Arena AufSchalke mit 20:13 gegen Amsterdam durch.

Frankfurt Galaxy gibt sich keine Blöße

ko
09. Mai 2004, 20:23 Uhr

Die deutschen Teams der NFL Europe waren am Sonntag erfolgreich. Frankfurt Galaxy siegte bei den Scottish Claymores mit 13:15, Rhein Fire setzte sich in der Arena AufSchalke mit 20:13 gegen Amsterdam durch.

Aus deutscher Sicht war der sechste Spieltag der NFL Europe sehr erfolgreich: Drei der vier nationalen Vertreter waren in ihren Duellen siegreich, nur Berlin Thunder ging überraschend leer aus. Ausgerechnet Neuling Cologne Centurions mit Ex-Coach Peter Vaas hat Berlin die erste Saison-Niederlage beigebracht. Die Kölner gewannen 28:27 (14:7, 0:7, 7:0, 7:13) und feierten damit den zweiten Sieg.

Zu Berlin schloss Titelverteidiger Frankfurt Galaxy mit ebenfalls fünf Saisonsiegen auf. Der dreimalige World-Bowl-Sieger setzte sich mit 15:13 (0:3, 9:3, 3:0, 3:7) bei den Scottish Claymores durch. Seine Chance auf die Teilnahme am Endspiel in der heimischen Arena AufSchalke wahrte Rhein Fire. Der zweimalige Meister feierte nach zuletzt drei Niederlagen in Folge mit 20:13 (14:0, 0:3, 3:7, 3:3) gegen die Amsterdam Admirals den dritten Sieg.

Kicker Kimrin bringt Köln den Sieg

In Köln verlief vor 10.164 Zuschauern vor allem das Schlussviertel spannend. Nachdem Berlins Eric McCoo per Touchdown zum 21:21 ausgeglichen hatte, gingen die Gäste durch zwei Fieldgoals von Jonathan Ruffin und Heinz Quast 27:21 in Führung. Nach dem Touchdown von Carl Morris sorgte Ola Kimrin mit dem Extrapunkt eine Sekunde vor Ende für die Entscheidung zu Gunsten der Rheinländer.

In Glasgow brachte Corey McIntyre die Galaxy vor 9017 Zuschauern im zweiten Viertel mit dem ersten Touchdown erstmals in Führung. Durch Fieldgoals von Ralf Kleinmann und Jamie Rheem (2) bauten die Hessen den Vorsprung vorentscheidend auf 15:6 aus.

18.790 Fans in Gelsenkirchen sahen eine frühe 14:0-Führung von Rhein Fire durch Touchdowns von Shockmain Davis und Willi Quinnie. Zwei Fieldgoals von Mike Shafer blieben in den letzten drei Vierteln zwar die einzige Ausbeute der Düsseldorfer, doch dank der starken Defense gelang den Gastgebern der dritte Saisonsieg.

Autor: ko

Kommentieren