Die New England Patriots haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte die Vince Lombardi Trophäe gewonnen. Im Endspiel um den 38. Super Bowl schlugen die

Vinatieri kickt Patriots zum Super Bowl

er
02. Februar 2004, 11:15 Uhr

Die New England Patriots haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte die Vince Lombardi Trophäe gewonnen. Im Endspiel um den 38. Super Bowl schlugen die "Patrioten" die Carolina Panthers denkbar knapp mit 32:29.

Die New England Patriots haben sich zum zweiten Mal nach 2002 den Titel der nordamerikanischen Football-Profiliga NFL gesichert. Im Finale um den 38. Super Bowl setzten sich die "Patrioten" in einer bis zum Schluss spannenden Partie mit 32:29 gegen die Carolina Panthers durch. Die entscheidenden Zähler erzielte Adam Vinatieri mit einem Field Goal vier Sekunden vor Spielende.

Zu Beginn des in mehr als 220 Länder übertragenen Spektakels dominierten wie erwartet die Abwehrreihen das Geschehen, erst im zweiten Viertel konnten beide Mannschaften ihre ersten Punkte verbuchen. In die Halbzeit ging New England mit einem 14:10-Vorsprung, den das Team um Quarterback Tom Brady drei Minuten vor Ende sogar auf 29:22 ausbauen konnte. Brady, der zum "wertvollsten Spieler" (MVP) gewählt wurde, brachte während der Begegnung 32 seiner 48 Würfe an den Mann und verbuchte insgesamt 343 Yards Raumgewinn sowie drei Touchdown-Pässe auf seinem Konto.

Längster Touchdown-Pass der Super-Bowl-Geschichte

Für den Ausgleich sorgte 68 Sekunden vor Ende Jake Delhomme, der Frankfurt Galaxy noch 1999 in der NFLE zum World-Bowl-Sieg geführt hatte. Der Panthers-Spielmacher, dem im Verlauf der Partie mit einem Wurf über 85 Yards der längste Touchdown-Pass der Super-Bowl-Geschichte gelang, bediente Wide Receiver Ricky Broehl zum 29:29.

Als die 71.525 Zuschauer im Reliant Stadium in Houston sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, schlug die große Stunde des Adam Vinatieri. Der 31-Jährige, der bereits beim Titelgewinn 2002 kurz vor Schluss das entscheidenden Field Goal erzielte hatte, schnappte sich das Ei und kickte es aus 41 Yards Entfernung ins Ziel. "Die meisten Profis kommen nie in ihrem Leben in den Genuss, ein Endspiel zu entscheiden. Ich hatte jetzt zum zweiten Mal die Ehre. Dieses Gefühl ist einfach fantastisch", schrie Vinatieri nach Spielende in den Konfettiregen. Zuvor hatte er sich aus dem über ihm jubelnden Knäuel seiner Mannschaftskameraden befreien müssen."Als ich aufgeschaut habe und den Ball durch die Stangen fliegen sah, war ich einfach nur glücklich", so der Matchwinner.

Autor: er

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