Es wäre so schön gewesen. Die deutsche Football-Nationalmannschaft stand kurz vor dem Finaleinzug bei der WM auf heimischen Boden. Gegen Mexiko gab es eine Last-Minute-Niederlage. Hinterher war die Enttäuschung groß.

Deutsche Footballer nach Pleite am Boden zerstört

ac
11. Juli 2003, 12:14 Uhr

Es wäre so schön gewesen. Die deutsche Football-Nationalmannschaft stand kurz vor dem Finaleinzug bei der WM auf heimischen Boden. Gegen Mexiko gab es eine Last-Minute-Niederlage. Hinterher war die Enttäuschung groß.

Die deutschen Nationalspieler waren nach der knappen 17:21-Niederlage gegen die favorisierten Mexikaner im Halbfinale der Football-WM in Wiesbaden untröstlich. Die Enttäuschung stand den Spielern ins Gesicht geschrieben. "Es war eine Partie zwischen zwei nahezu gleichwertigen Mannschaften. Es ist wirklich schade, wenn so ein Spiel dann nur mit vier Punkten Unterschied verloren geht" erklärte Bundestrainer Martin Hanselmann.

Fehlende Routine ausschlaggebend

Knapp vier Minuten vor dem Ende war sein Team mit 17:14 erstmals in Führung gegangen, konnte den Vorsprung aber in Abwesenheit der NFL-Europe-Stars Ralf Kleinmann, Daniel Benetka (beide Frankfurt Galaxy), Patrick Venzke, Peter Heyer (beide Rhein Fire) und Jörg Heckenbach (Berlin Thunder) auf Grund mangelnder Routine nicht über die Zeit retten. Das Quintett hatte seine Teilnahme absagen müssen, da es Einladungen zu NFL-Trainingscamps erhalten hatte.

Deutschland trifft im Spiel um Platz drei am Samstag in Hanau (14.00 Uhr) auf Frankreich, das gegen Titelverteidiger Japan am Donnerstag in der zweiten Vorschlussrundenpartie 6:23 verlor. Im Finale der 2. Football-WM treffen in der Neuauflage des Endspiels von 1999 Mexiko und Japan ebenfalls am Samstag in Hanau aufeinander (18.00 Uhr).

Autor: ac

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