Objekt der Begierde! Das ist Schönebecks Melanie Hoffmann, mit der sich Coach Ralf Agolli am Samstag zusammen setzen wird, um über eine weitere gemeinsame Zukunft zu sprechen.

SGS: Abgang droht - Hoffmann hat Neuenahr-Offerte

og
10. Februar 2006, 16:46 Uhr

Objekt der Begierde! Das ist Schönebecks Melanie Hoffmann, mit der sich Coach Ralf Agolli am Samstag zusammen setzen wird, um über eine weitere gemeinsame Zukunft zu sprechen.

##Picture:panorama:199##Objekt der Begierde! Das ist Schönebecks Melanie Hoffmann, mit der sich Coach Ralf Agolli am Samstag zusammen setzen wird, um über eine weitere gemeinsame Zukunft zu sprechen. Agolli wird sich deutlich positionieren, Hoffmanns Wertigkeit für die Truppe deutlichst unterstreichen, allerdings wird er sich auch nicht verbiegen und die umgekehrte Bedeutung auch betonen.
Die 31-Jährige wird sich auch darstellen, dass ihr ein ganz konkretes, unterschriftsreifes Angebot von Bad Neuenahr vorliegt, weiß Agolli, auch von der Ankündigung des FCR Duisburg, sich mit Hoffmann unter Umständen befassen zu wollen. "Duisburg hat aber weiter noch nichts konkretes gesagt", räumt Hoffmann ein, für die die Vergangenheit, ihre erste, jahrelange Etappe beim FCR endete etwas verstimmt, keine Rolle mehr spielt.
Ein Folgen der Offerte aus der Bäderstadt könnte auch private Erwägungen provozieren, seit November 2005 arbeitet die 36fache Nationalspielerin (letzter Einsatz beim 2:0 gegen Brasilien am 28.September 2000) wieder in Ihrer Ausbildungsbranche Gastronomie als Empfangsleiterin beim Welcome Hotel Rhein Residenz in Wesel. "Vielleicht problematisch, beides unter einen Hut zu kriegen", grübelt Hoffmann. Unter Umständen ein Argument für die SGS.
Klar ist für die Technikerin, dass "ich mich in Essen sehr wohl fühle." Der Club hat sich innerhalb von zwei Jahren in der Eliteliga famos etabliert. Hoffmann gibt zu: "Ich bin noch richtig heiß." Das heißt für die SGS, dass sich Hoffmann über potenzielle Neuzugänge im Blick auf die neue Spielzeit aufklären lässt. "Verstärkungen müssen her, sonst sehe ich keine echte Perspektive für mich in Schönebeck. Ich will nicht immer nur eine vage Hoffnung haben, gegen Teams wie den 1.FFC Frankfurt, Duisburg oder Potsdam vielleicht einen Punkt zu holen, wenn alles wirklich gut läuft. Ich will diese Clubs endlich auch einmal packen." Und zwar schon in der kommenden Saison, Gedankengut, das auch Agolli hat. Hoffmann: "Schließlich habe ich keine zehn Jahre mehr, ich kann vielleicht noch drei Jahre mit prima Qualität agieren, wenn sich mein Körper weiter so gut anfühlt." Für die ehemalige Sportstudentin ist die Forderung wichtig: "Wenn Bundesliga gespielt werden soll, muss im Kader eine professionelle Einstellung permanent vorhanden sein, manchmal hatte ich den Eindruck, das war nicht so. Ich bin jetzt so weit, zu sagen, mich ärgert das."

Autor: og

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