Am dritten Advent könnte alles klar sein. Am kommenden Sonntag gastiert Heike Rheine ab 14 Uhr auf der Sportanlage am Stoppenberger Hallo, nach dem mehr oder weniger verkrampft eingefahrenen Sieg über den FSV Frankfurt (4:0) die Chance für die SG Schönebeck, jegliche rudimentär noch vorhandene Diskussion über die Klassenerhaltsfrage endgültig aus der Welt zu schaffen.

SGS: Laut gegen Frankfurt, erfolgreich gegen Rheine

og
09. Dezember 2005, 18:34 Uhr

Am dritten Advent könnte alles klar sein. Am kommenden Sonntag gastiert Heike Rheine ab 14 Uhr auf der Sportanlage am Stoppenberger Hallo, nach dem mehr oder weniger verkrampft eingefahrenen Sieg über den FSV Frankfurt (4:0) die Chance für die SG Schönebeck, jegliche rudimentär noch vorhandene Diskussion über die Klassenerhaltsfrage endgültig aus der Welt zu schaffen.

Am dritten Advent könnte alles klar sein. Am kommenden Sonntag gastiert Heike Rheine ab 14 Uhr auf der Sportanlage am Stoppenberger Hallo, nach dem mehr oder weniger verkrampft eingefahrenen Sieg über den FSV Frankfurt (4:0) die Chance für die SG Schönebeck, jegliche rudimentär noch vorhandene Diskussion über die Klassenerhaltsfrage endgültig aus der Welt zu schaffen. Vorweihnachtlich will sich SGS-Coach Ralf Agolli bestimmt nicht noch einmal aufregen müssen, um den Dreier einzufahren, gegen Frankfurt ging der 44-Jährige mächtig verkniffen in die Halbzeitpause, um die Kabinentür luftdicht zu verschließen. "Ich musste ein richtiges Donnerwetter los lassen", erinnert sich der B-Lizenzinhaber an seine Ansprache.
Die sich bereits während des ersten Durchgangs andeutete, als nicht wirklich viel zusammen lief. Frankfurt stand geballt hinten drin, Schönebeck versuchte, eine vielbeinige Kette auszuzocken. Das klappte trotz logischer Aufstellung mit den fixen Sandra Deilmann und Mirja Kothe auf den Außenpositionen sowie der zentralen Charline Hartmann nicht unbedingt überzeugend. "Die Mädels machten sich das Leben stellenweise selbst schwer", nickt Agolli ab. Seine lauten Korrekturen und Aufforderungen waren zu hören, auch ein hitziges Wortgefecht mit Steffi Weichelt, das aber kurz darauf wieder vergessen war. "Das Spiel ohne Ball lief nicht unbedingt", liegt Agolli mit der Analyse nicht falsch, "wir tun uns einfach schwer, gegen eine kompakte Abwehr." Zu Chancen kam man, die aber heftigst verschwendet wurden. "Zwei oder drei Tore mehr hätten es sein können", weiß Agolli.
Vielleicht wird der Ex-Krayer schon vor dem Rheine-Match lauter. "In Durchgang zwei lief es deutlich besser, direkte Pässe kamen, es wurde kombiniert." Klar ist, durch die klimatischen Umstände war die SGS nicht unbedingt körperlich auf der Höhe. "Es konnte stellenweise überhaupt nicht trainiert werden", verdeutlicht Agolli, "ein paar meiner Mädels gingen gegen Frankfurt irgendwann auf dem Zahnfleisch, schwer, dann dieses Level zu halten." Deshalb ist nachvollziehbar - Agolli: "Ich bin froh, dass wir nach dem Rheine-Match in die Winterpause gehen können, am besten mit dem nächsten Erfolg."
Und um die Sache rund zu machen, springt für einen Erfolg gleich noch eine Zusatzwoche Urlaub raus. Den hat bereits Jennifer Balkenhol genommen, die sich gegen Frankfurt einen Muskelfaserris zuzog, dafür kann Agolli wieder die Karte Melanie Hoffmann spielen, die nach ihrer Lymphknoten-OP eigentlich erst nach der Winterpause wieder eingeplant war, jetzt aber von der medizinischen Abteilung das O.K. erhielt.

Autor: og

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