Der FC Barcelona hatte am 5. Champions-League-Spieltag mit Celtic Glasgow mehr Mühe als erwartet und kam lediglich zu einen 1:1. Auch  Arsenal London musste sich nach einem Lehmann-Patzer mit einem Remis begnügen

Arsenal nach Lehmann-Aussetzer nur Remis

sew
25. November 2004, 08:18 Uhr

Der FC Barcelona hatte am 5. Champions-League-Spieltag mit Celtic Glasgow mehr Mühe als erwartet und kam lediglich zu einen 1:1. Auch Arsenal London musste sich nach einem Lehmann-Patzer mit einem Remis begnügen

Mit dem FC Barcelona, PSV Eindhoven und dem AC Mailand haben drei weitere Champions-League-Teilnehmer den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Der FC Valencia kann dem deutschen Meister Werder Bremen den Einzug ins Achtelfinale dagegen noch streitig machen. Der spanische Champion hat nach dem 2:1 (1:1) beim punktlosen Schlusslicht RSC Anderlecht in der Gruppe G mit sieben Zählern zwar noch drei Punkte Rückstand auf die Bremer (10), könnte die Hanseaten aber mit einem Heimsieg am letzten Spieltag noch in den UEFA-Cup verbannen.

Auch Arsenal vor Endspiel

Das gleiche Schicksal droht auch noch dem deutschen Nationaltorhüter Jens Lehmann mit dem englischen Meister Arsenal London. Die "Gunners" spielten in der Gruppe E bei Spitzenreiter PSV Eindhoven 1:1 (1:1). Während den Niederländern (10) dieses Ergebnis zum Sprung ins Achtelfinale reichte, hat Arsenal (7) nur einen Zähler Vorsprung vor Panathinaikos Athen (6), das bei Rosenborg Trondheim 2:2 (1:0) spielte. Ebenfalls in der Runde des letzten 16 stehen der AC Mailand (4:0 gegen Schachtjor Donezk) und der FC Barcelona (1:1 gegen Celtic Glasgow) in der Gruppe F.

Bereits am Dienstag hatten Bayern München und Manchester United im vorletzten Gruppenspiel den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Juventus Turin, Olympique Lyon, Inter Mailand und der FC Chelsea hatten sogar schon nach vier von sechs Vorrundenspielen den Sprung unter die letzten 16 geschafft.

Valencia war in Anderlecht durch ein Zaubertor von Bernardo Corradi mit der Hacke (19.) in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich durch Christian Wilhelmsson (24.) im Nachschuss nach einem Elfmeter erzielte Marco di Vaio (48.) den Siegtreffer.

Henry rettet "Gunners" einen Punkt

In Eindhoven waren die "Gunners" bereits in der achten Minute in Rückstand geraten. Beim Kopfballtreffer von Andre Ooijer nach einem Eckball sah Lehmann nicht gut aus. Umso besser setzten sich in der 31. Minute Thierry Henry und Fredrik Ljungberg in Szene. Ljungberg spielte bei einem Doppelpass Henry mit einem Hackentrick frei und der Franzose vollstreckte eiskalt zum 1:1.

In der zweiten Halbzeit verloren die Briten dann den Kameruner Lauren und den Franzosen Patrick Vieira (beide Gelb-Rot), die der deutsche Schiedsrichter Herbert Fandel aus Kyllburg vorzeitig unter die Dusche schickte, aber nicht mehr das Spiel. Die beiden Sünder werden dem Team von Trainer Arsene Wenger aber am letzten Spieltag im Fernduell mit Panathinaikos fehlen, wenn Arsenal gegen Trondheim und Athen gegen Eindhoven spielen.

Die Griechen verpassten in Trondheim eine bessere Ausgangsposition. Durch Michalis Konstantinou (16.) und Rudolf Skacel (71.) führten sie zweimal, der eingewechselte Thorstein Helstad (68. und 76.) glich aber jeweils aus.

Crespo und Kaka zaubern für "Milan"

Der italienische Meister AC Mailand machte in der Gruppe F durch zwei Doppelschläge das Weiterkommen endgültig perfekt. Der Brasilianer Kaka (52. und 90.) und der Argentinier Hernan Crespo (53. und 84.) schossen die Rot-Schwarzen (12) gegen Schachtjor Donezk (3) auf die Siegerstraße. Auch "Barca" steht in der Runde der letzten 16, obwohl die Katalanen (10) gegen Celtic Glasgow (4) nicht über ein 1:1 hinauskamen. Die Schotten, für die John Hartson (45.) die Führung der Gastgeber durch Samuel Eto'o (24.) ausglich, spielen nun am letzten Spieltag (zu Hause gegen Milan) im Fernduell mit Donezk (gegen "Barca") den UEFA-Cup-Platz aus.

In der Gruppe H hat Titelverteidiger FC Porto seine Chance auf das Achtelfinale gewahrt. Die Portugiesen kamen bei ZSKA Moskau zu einem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg und zogen mit dem ersten Erfolg, den der Südafrikaner Benni McCarthy (26.) sicherstellte, im fünften Spiel in der Gruppe H mit jetzt fünf Punkten an den Russen (4) vorbei. Ebenfalls fünf Punkte hat Paris St. Germain nach dem 0:0 beim zuvor verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Chelsea (13) auf dem Konto.

Autor: sew

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